DIE LINIE ZU ELTZ ZU KEMPENICH. ioi
Ludwig von Trier den halben Antheil der im BopparderReich gelegenen Güter und Lehen, Weinberge, drei Häuserin der Judengasse zu Boppard, einen Hof genannt Bicken-bach, einen Garten gegenüber, eine Mühle im Königsthal,Geldrenten und die Hälfte zweier Theile des Hofes zwischenBreithenstein und der Tuberbach, wovon Eberhard von derArken den andern Theil hat, alles herührrend von Cone unterden Juden zu Boppard, Johann und Werner von Lewen-Stein und Johann von Bacheim 6< >) und am gleichen Tagfür sich und dieselben die ehemals von den Grafen vonSayn herrührenden Lehengüter der von Burgthurn be-stehend in der Vogtei zu Kärlich, welche zum Hofe desSt. Florinstifts zu Coblenz in Kärlich gehören. 7°)
Am 28. Februar 1 719 ernannte Kurfürst Lothar Franzvon Mainz den Karl Anton Ernst zu seinem Rath.7')
Als Hans Jacob Herr zu Eltz und Erbmarschalk am7. Mai 1721 gestorben, machten dessen Söhne und Erben,Philipp Karl der Domstifte zu Mainz und Trier Domsängerund Oberchorbischof, Mainzer Geheimer Rath und Re-gierungspräsident, Karl Anton Ernst Pfandherr zu Kempe-nich, Mainzer und Trierer Geheimer Rath, Erbmarschalkund Amtmann zu Mayen und Oberlahnstein, Damian HenrichI )omherr zu Trier und Chorbischof tituli St. Mauritii da-selbst sowie Philipp Adolf Deutschordensherr zu Coblenzund Comthur zu Waldbreitbach am 22. Mai 1721 zu Cob-lenz im Eltzer Hof eine Erbeinigung. Die drei geistlichenBrüder: Philipp Karl, Damian Henrich und Philipp Adolfübertrugen alles väterliche und mütterliche Erbe beweglichwie unbeweglich mit allen Lasten und Beschwerden ihremweltlichen Bruder Karl Anton Ernst Herrn zu Eltz erb-