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2 (1890) Schluss
Entstehung
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DIE JÜNGERE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN. 75

Deutschland sein Vetter Anselm Casimir Graf zu Eltz. 175«machte Philipp Anton dem St. Rochusspital zu Mainz 2000Gulden zum Geschenk. Am 16. März 1758 versprachdas Spital aus Dankbarkeit freiwillig, jährlich auf des GebersNamenstag ein Hochamt und sechs heil. Messen und alleQuartal eine heil. Messe, während deren die Armen denRosenkranz beten sollen, zu halten. 668 )

Philipp Anton starb den .0. April 1 761 im 89'- Lebens-jahre zu Speier an einem hitzigen Zehrfieber. Er wollte imSpeirer Dom beerdigt sein. In seinem Testamente bedachteer verschiedene Klöster in und bei Speier. Er war derLetzte der jüngeren Linie zu Eltz zu Üttingen. Über seinbewegliches Vermögen von etwa 120,000 fl. entstand, daJahreszahl und Name im Testamente mit andrer Tinte ge-schrieben war, zwischen Anselm Casimir und den Vögtenvon Hunolstein ein Prozess, der am 18. September 1762durch Vergleich dahin endete, dass Graf Anselm Casimir34,000 Gulden in Gold baar, alle Malereien und dreizehnsilbervergoldete, mit dem Familienwappen versehene Becher,Hunolstein das Übrige nebst den darauf ruhenden Lasten

bekam. 66b )

Ausserdem soll noch ein weiteres Kind Karl Henrichsvorhanden gewesen sein, welches Stiftsdame wurde.

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