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ZWEITE AUTHEILUNG. ZWÖLFTES HAUHTSTÜCK.
9) Philipp Anton geboren 1674, wurde 1683 Domherrzu Speier, 1702 Capitular, 1730 Scholaster zu Speier, warnebstdem Domherr zu Mainz, Stiftsherr zu St Alban beiMainz und zu Bruchsal, Abt von St. Vincenz zu Metz,Probst zu St. German zu Speier, Amtmann zu Üttingen,Wolmeringen, Fensch, Bullingen und Busbach. Er verkaufteam 10. März 1716 seinen adligen Hof zu Boppard mitZubehör an Philipp Jacob Schunk Junior Hauptmann derStadt Boppard und Sendschöffen. 6 4) Er resignirte im Juni1732 seine Mainzer Domherrnstelle. 6 5) Als Erbe hatte erdie Herrschaft Üttingen erhalten und verwaltete solche selbst.Am 13. December 1721 verkaufte Johann Erwein vonGreifenclau zu Volrats, Mainzer Rath und Vicedom im Rhein-gau, Burggraf zu Burg und Stadt Friedberg und Ritter-hauptmann am Mittelrhein an Philipp Anton zu Eltz zuÜttingen, Domherrn zu Speier sowie Karl Anton Ernst zuEltz Herrn zu Kempenich, Erbmarschalk, Rath und Ober-amtmann zu Mayen, Monreal und Kaisersesch seinen Antheilam Turnos des Engerser Zolls mit fünf Sechstel für 3000Gulden rheinische Münze. 66 ) 1739 verkaufte Philipp AntonEdler Herr zu Eltz-Üttingen, Domherr zu Speier, Scholaster,Stiftsherr und Senior des Ritterstifts St. Alban, Stiftsherrzu Bruchsal, Abt zu St. Vincenz zu Metz, Kurmainzer Ge-heimer Rath seinen Antheil am Engerser Zollturnos mitallen seinen Eigengütern und Renten auf der Mosel unddem Hundsrücken seinem Vetter Anselm Casimir Franz zuEltz für 6000 Gulden.
Noch bei Lebzeiten hatte Philipp Anton über seinErbe verfügt. Die Herrschaft Üttingen erhielt Philipp KarlVogt zu Hunolstein als Verwandter, seine andern Güter in