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2 (1890) Schluss
Entstehung
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DIE JÜNGERE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN. 6l

gericht, Obrigkeit und Gerechtigkeit "sowie allen andern demErzstift dort zustehenden Rechten als Mannlehen verliehen,aber vorbehalten, dass das Lehen bei Aussterben der männ-lichen Lehenserben an Kurtrier heimfalle. Da nun Pfalz-graf Leopold Ludwig ohne Mannslehenerben starb, wollteKurfürst Johann Hugo von dem Hochgericht Besitz er-greifen und die Huldigung einnehmen lassen, fürchtete aberdie französischen Beamten könnten solches verhindern, wennihnen nicht vorher der Sachverhalt mitgetheilt worden. DerKurfürst beauftragte daher am 19. December 1694 denHugo Emmerich, die Sachlage dem französischen Inten-danten vorzustellen, da den Rechten des Königs von Frank-reich dadurch kein Abbruch geschehe und derselbe jeden-falls lieber sehe, dass diese Gerechtsamen an einen katholischenFürsten kommen und ersuchte um Bericht in der Sache.

Im Jahre 1695 wurden die Bewohner der Mosellandebei dem Kurfürsten Hugo Karl wegen der drückendenContributionen der Franzosen vorstellig und wünschten Ver-mittlung der Sache am französischen Hofe. Der Kurfürsthielt die Reise nach Paris vorläufig noch für bedenklich,lud aber am 5, August 1695 den Hugo Emmerich nachErenbreitstein zur Besprechung ein.5 lb )

Hugo Emmerich starb als Domherr und Grossarchi-diacon zu Trier und Probst zu St. Simeon den 11. März1698 alt 54 Jahre. In seinem Testament setzte er seineBrüder Hans Jacob Erbmarschalk und Karl Henrich Herrzu Eltz und Üttingen zu gleichen Theilen als Erben ein.Seine Hinterlassenschaft war eine sehr bedeutende, das baareGeld betrug allein 13,781 Reichsthaler 4 Albus Trierer