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2 (1890) Schluss
Entstehung
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DIF. JÜNGERE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN. 59

zum Studium, begann dort am 26. August 1656 seinBiennium, das er am 29. August 1658 beendete. Vondem Abbe de Mercy erhielt Hugo Emmerich 1666 eineStellung am Hannoverschen Hofe als Kammerjunker, dieer auch annahm, nachdem er in kaiserlichen Diensten Obrist-lieutenant geworden. Hugo wandte sich jedoch dem geist-lichen Stande zu und erhielt 1668 von Kurfürst JohannPhilipp von Mainz die dem von Reifenberg entzogenePfründe zu St. Alban bei Mainz, wo er am 26. Juli 1668von dem Stiftsscholaster Vitus Christof Fuchs von Dorn-heim aufgeschworen ward. Seine Residenz machte er dort1670. Am 7. September 1675 erhielt er die Domherrn-stelle des verstorbenen Kurfürsten Lothar von Mainz zuTrier, hielt, da damals Trier vom Feinde besetzt war, seineResidenz zu St. Florin in Coblenz, nachdem er vom Kur-fürsten Karl Caspar von Trier am 30. August 1675 in derHofcapelle zu Erenbreitstein die vier niedern Weihen undden 31. August sowie 1. September dieses Jahrs die Sub-diaconats- und Diaconatsweihe erhalten. Den Eid als Dom-herr zu Trier legte er 1675 aus Rücksicht auf die Lagezu Trier durch einen Stellvertreter ab. Am 18. März 1680ertheilte ihm Kurfürst Johann Hugo zu Trier das Archi-diaconat von St. Moriz zu Tholey und 1689 am 24. Octobernach dem Tode des Friedrich Wilhelm von Loe das Archi-diaconat von St. Peter zu Trier. Später ward er Probstzu St. Simeon zu Trier. 5 Ib )

Hugo Emmerich war besonders während des bairischenErbfolgekriegs für das Stift Trier thätig. Der französischenSprache mächtig und gewandter Staatsmann war er sowohlbei seinem Kurfürsten, welcher nichts ohne ihn unternahm,