DIE JÜNGERE LINIE ZU ELTZ ZU OTTINGEN. 55
Capellae olim hie plantatae bellique furore vastatae Nicolaistatua fuit surrogata a Joanne Friderico ab Eltz huiuscapellae possessore, ut ibi augeatur gloria dei et honorsaneti Nicolai. M . D . CLXXXVI. Diese Inschrift stand amFusse der Bildsäule, welche 1876 zerstört und 1877 vomGeistlichen Rath Müller Pfarrer zu Oestrich wiederherge-
stellt wurde.47)
Johann Friedrich stiftete im Ostchor des Mainzer Domsden Fcce homo Altar an Stelle eines von Marquard vonPraunheim i 4 3 7 im eisernen Chor zu Ehren des hl. Egidiusgestifteten Altars. Der im Jahre 1 872 vom Mainzer Domcapitelunter Hintansetzung der örtlich gemachten Stiftung nachBodenheim um 300 Gulden verkaufte und dort noch befindliehe Altar erhielt die Inschrift: Jesu Christo / Viro Dolo-rum / per pia Sacrificantium / Vota / se commendans / JoannesFridericus ab Eltz/ Ecclesia? Metrop. Trevirensis Prse / positusab anno 1682 / Moguntina- Scholasticus ab an. 1679./ Eques-tris S. Albani Can. ab an. 1675/ i^licii saxularis prasses abAnno 167s, natus Anno 1632 18 Feb. Jubilarius a i-f Aug.ObiitXXX eiusdem,/Anno MDCLXXXVI.48) Diese In-schrift fehlt jetzt. In seinem Testament stiftete er seinAnniversar im Dom zu Trier und vermachte hierfür derDompraesenz 200 Königsthaler oder 500 Gulden, worüberam 20. September 1686 die Dompraesenz zu Trier qmttirte.Auch im Mainzer Dom stiftete er sein Anniversar. Am14. März 1687 bescheinigte das Mainzer Domcaprtel, fürdessen Anniversar'400 Gulden erhalten zu haben.49) JohannFriedrich beschäftigte sich mit der von Ludwig von Siegenerfundenen Schabkunst und brachte es als Schüler desCanonicus Theodor Caspar von Fürstenberg Domprobst zu