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2 (1890) Schluss
Entstehung
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IO ZWEITE ABTJIKILUNG. ELFTES HAUPTSTÜCK.

bald darauf auf dem Hause Herxheim starb. Philipp liegtzu Boppard begraben.

Anna die Wittwe verlobte sich am 5. November 1582zu Trier mit Friedrich von Velbrück Herrn zu Beffort,Sohn des verstorbenen Bernhard von Velbrück Herrn zuBeffort Ritter und Richter der Edlen im Herzogthum Luxen-burg und der Grafschaft Chiny und der Eva gebornen vonBeumelburg genannt Hundstein. Zeugen waren GodfridHerr zu Eltz, Franz Herr zu Eltz, Margarethe Wittwe zuEltz die Mutter Anna's, Johann zu Eltz Deutschordens-comthur der Bailei Lothringen, Anton Herr zu Eltz TriererErbmarschalk und Christof Sohn zu Eltz. 21 ) Anna machteam 12. November 1603 ihr Testament. Sie vermachtedarin den Carmelitern zu Boppard, wo ihre Eltern und ihrGatte Philipp von Flersheim begraben liegen, zwei Ver-schreibungen. Am 19. März 1579 hatte ihre Mutter Mar-garethe von Hagen Wittwe zu Eltz von Anna 200 Königsthaler geliehen. Das Capital war 1603 noch nicht zurück-bezahlt. Diese Schuldverschreibung vermachte Anna 1603den Carmelitern mit der Bestimmung, sich dieses Geld vonihrem Bruder Hans Anton als Erbe der Margarethe vonHagen bezahlen zu lassen. Weigere dieser oder dessenErben die Auszahlung, so sollen sich die Qirmeliter beidem Kurfürsten zu Trier beklagen und dessen Beistand an-rufen. Dieses Geld gehöre ihrem Bruder Hans Antonnicht, da dasselbe nicht aus ihrem elterlichen Erbe stamme,sondern Alles, was sie hinterlassen und vermacht, von ihremWittum erspart sei. Am 28. Mai 1609 wiederholte Annadiese Bestimmung und ordnete aus diesem Geld im Car-meliterkloster zu Boppard für ihren Gatten Philipp und