auskosten wollte, führte ihn zu Staub, sie fand ihrenLucien nicht gut genug gekleidet. Von da ging das Liebes-Paar ins Boulogner Wäldchen und begab sich dann zumDiner bei Frau du Val-Noble, wo Lucien Rastignac,"ixiou, des Lupeaulx, Finot, Blondet, Vignon, den Baronv on Nucingen, Beaudenord, Philipp Bridau, den großenMusiker Conti, kurz die ganze Welt der Künstler, derSpekulanten, all der Leute, die sich von großen Arbeitendurch große Erregungen erholen wollten, antraf. Sienahmen alle Lucien vortrefflich auf. Lucien hatte seineSicherheit gewonnen und ließ seinen Geist spielen, als ober keinen Handel damit triebe, er wurde für einen starkenMann erklärt: dieses Lob war damals unter diesen Men-schen, die so halb und halb alle einer Clique angehörten,ln Mode. „Oh, man muß untersuchen, wie seine Ein-geweide beschaffen sind," sagte Theodore Gaillard zueinem der Hofpoeten, der damit umging, ein kleinesroyalistisches Blatt zu gründen, das später den Namen>Le BiveiT erhielt.
Nach dem Diner begleiteten die beiden Journalisten ihreGeliebten in die Große Oper, wo Merlin eine Loge hatte,und die ganze Gesellschaft ging mit. So erschien Lucienim Triumphe wieder da, wo er vor wenigen Monaten eines o schwere Niederlage erlitten hatte. Er ging im Foyer•Ajm in Arm mit Merlin und Blondet auf und ab und sahden Stutzern ins Gesicht, die sich vor kurzem über ihnlustig gemacht hatten. Chätelet lag zu seinen Füßen!Herr von Marsay, Vandenesse, Manervüle, die die Löwendieser Zeit waren, warfen ihm jetzt einige hochmütige■Blicke zu. Ohne Frage war in der Loge der Frau d'Espard,ln der Rastignac einen langen Besuch machte, die Redev on dem schönen und eleganten Lucien, denn die Mar-quise und Frau von Bargeton betrachteten Coralie durchsOpernglas. Regte sich im Herzen der Frau von Bargeton
51