Druckschrift 
2 (1909)
Entstehung
Seite
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Meyraux, der eben weggegangen war, in einer Verzweif-lung, die auf allen Gesichtern zu lesen war.

Was habt ihr, meine Freunde?" rief Lucien.Wir er-fahren eben von einem furchtbaren Unglück: der größteGeist unserer Zeit, unser geliebtester Freund, der zweiJahre lang unsere Leuchte gewesen ist ..."Louis Lam-bert," sagte Lucien.... ist in einem Zustand der Starr-sucht, der keine Hoffnung mehr läßt," sagte Bianchon.Er stirbt, sein Leib wird nichts davon spüren, und seinKopf wird im Himmel sein," fügte Michel Chrestien feier-lich hinzu.Er stirbt, wie er gelebt hat," sagte d'Arthez.Die Liebe kam wie ein Feuer über das weite Reich seinesGehirns und hat es entzündet," sagte Leon Giraud.Ja,"sagte Joseph Bridau,sie hat ihn so sehr entrückt, daß wirihn aus dem Auge verlieren."Nur wir sind zu beklagen,"sagte Fulgence Ridal.Vielleicht wird er sich erholen,"rief Lucien.Nach dem, was uns Meyraux gesagt hat, istkeine Heilung möglich," erwiderte Bianchon.Sein Kopfist der Schauplatz von Vorgängen, auf die die Medizinkeinen Einfluß hat."Es gibt jedoch wirksame Kräfte,"sagte d'Arthez.Ja," antwortete Bianchon,er ist nurkataleptisch, wir können ihn blödsinnig machen."Warumkann man dem Geist des Bösen nicht einen andern Kopfstatt des seinen anbieten! Jch gäbe den meinen her," riefMichel Chrestien.Und was würde aus der europäischenFöderation?" fragte d'Arthez.Oh, das ist wahr," er-widerte Michel Chrestien,man gehört der Menschheitmehr als einem einzelnen Menschen."Ich kam mit vollemHerzen hierher, um euch allen zu danken," begann Lucien.Ihr habt meine schlechte Legierung in Dukatengold ver-wandelt."Dank! Wofür hältst du uns?" erwiderte Bian-chon.Die Sache hat uns Vergnügen gemacht," fügteFulgence hinzu.Und nun sind Sie also Journalist ge-worden?" sagte Leon Giraud zu ihm.Die Kunde von

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