53der Augenschein, daß diese Gegend, Mörsausgenommen, leichter und sandigter Bo-den ist, und nur durch mühsame Culturzur Fruchtbarkeit gezwungen werden muß.Desgleichen wurde mir die zwischen Kan-ten und der Cölnischen Stadt Rheinbergsehr vielfach abwechselnde preussische undCöllnische Gränze bemerklich gemacht, undzur Beförderung besserer Cultur der Wunschgeäussert, daß eine bessere Richtung derGränzlinie auszumitteln von Nutzen wer-den würde.Ohngefähr 2 und eine halbe Stundevon Xanten, rechts vom Wege ab, beimKloster Kampe ist die große, gröstentheilsunbebauete und unkultivirte Heide gelegen,welche lediglich wegen der Territorial-Streitigkeiten von preussischer und Cölni-scher Seite in schlechter Verfassung bleibe;und obgleich ein Theil davon von preussi-schen Unterthanen bereits rep. mit Holzangesäet worden, und mit Korn besäetwird; so soll derselbe doch den beständi-gen Eingriffen und Devoſtationen der Cöl-nischen Eingesessenen ausgesetzt seyn, sodaß keine gewisse und kostbare Anlage ge-macht werden könnte. Der Gegenstand derC 3
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
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