43dasjenige zum Besten der Stadt und de-ren Polizei zu bewirken sucht, was ihmseinerseits möglich seyn will.Von Nutzen würde es demnach allerdingsseyn, wenn dieser Mann mit mehreren Hono-ratioren, als unter andern der Zoll=Direcktorvon Aues. der Zoll=Inspector Schniewind rc. ꝛc.als Mitglieder der westphälische ökonomischenSocietät arbeiten könnten. Von Emme-merich bis zur Stadt Rees und besondersum Rees ist ein Kornacker welcher denEigenthümer auf das wohlthätigste belohnt.Ebendaher stehet auch zu Rees ein hol-ländischer Morgen Ackerland à 600 Rhein-ländische □ Ruthen in einem gewöhnlichenPreiſe von 1200 Rthlr, und die ⟳ RutheGartenland kostet 3 Rthlr Berl. Cours.Die Stadt Rees ist gleichfals unmittelbaram Rhein gelegen, schön gebauet, vonnicht großem Umfange, worinn nicht theuerzu leben seyn soll. Eben daher hat dieStadt auch vielen Beſuch von Partikuliers,welche entweder ganz oder eine zeitlangdarinn wohnen. Die Klöster und Stif-tungen entkehren vielen und den bestenAcker den Einwohnern der Stadt, weshalbauch wohl die Stadt sich nicht gut ver-größern kann, da die übrigen Gewerbe
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
Seite
43
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten