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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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38Dienstag den 28ten May. Die StadtArnheim hat mit Nimwegen in Bauart,Land und Leute viel Aehnlichkeit. DerHof von Geldern residirt hieselbst. DerOrt ist inzwischen nicht so groß und volk-reich als Nimwegen, auch in der Hand-lung bei weiten nicht so einträglich, ob-gleich mehrere Honoratiores und Staats-beamte von Gelderland allhier wohnen.Die Festungswerker sind von geringer Be-deutung.Die Environs sind übrigens schön, in-dem der Wall mit grossen geschornen Lin-den wohl geziert ist. Die Kirchen bestehnnoch von den Römerzeiten, sind antique,eben nicht geschmackvoll, und mit hohengothischen Mauern und Säulen von zu-sammengesetzter Ordnung. Ein grossesGlockenspiel belustiget die Einwohner. DieGegend um Arnheim ist frei ohne alleHügel, so wie überhaupt im Holländischen.Eine und eine halbe Stunde von hier nachDoesburg zu befinden sich 3 vorzüglicheSeute Plaze, namentlich Clarenbeck Ro-ſendahl Beljun. Unter dieſen iſt wohldas Rosendahl unstreitig das prächtigstean Schönheit und Kunst. Eine wohlge-wählte und geordnete Gegend von romanti-