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Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
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37ewohnern wird die besteden übrigenViehzucht getrieben, da ausser der Hand-lung die Viehzucht und Gartenkunst dieHauptnahrungszweige hiesiger Gegend sind,und der Ackerbau nur als eine Nebensachebetrieben wird. Wegen der zu verhüten-den Inundationen findet man nirgends ei-ne Wassermühle, nur Roß und Windmühlenersetzen die deshalb nöthigen Bedürfnisse.Da der Holländer seinen Nationalgeist aufHandlung richtet, seine Ehre nur in derGrösse der Handlung sucht, und sein Pa-triotismus nur darauf eingeschränkt ist;so wird man leicht begreifen, woher er inden Stand gekommen, gleichsam das Mo-nopolium aller Handlungen aller Reicheder Welt an sich zu ziehen, und die gros-sen Indianischen Königreiche zu erhalten,welche ihm die ausserordentlich vielen Kauf-mannsgüter zuführen, womit er wiederumüberall Markt macht.Die holländische Justizpflege soll sehrschlecht seyn. Die Stadtsobrigkeiten sindzu herrſchſüchtig und eben daher ſind da-rin hauptsächlich die bisherige Klagen derEinwohner über schlechte Regierung zuſuchen geweſen.7