35zahl Schiffe einlaufen und für Sturm ge-ſichert werden können.Die Citadelle ist mit ihren Außenwerkenweitläuftig und nicht zum sichersten, da-her ohne viele Leute nicht gut zu verthei-digen. Die Stadt hat auch schöne Pro-menaden und eine herrliche Aussicht nachder Wasserseite, und der sich ungemeinkrümmenden Wahl, worunter der Wall,der Kälberbusch und die belle Vue sichvorzüglich auszeichnen. Allgemein genom-men sind alle Menschen hieselbst auf Hand-lung raffinirt, und obgleich die Stadt weitmehrere und bessere Häuser hat, als Cleve,so ist doch fast kein Haus vorhanden, worinnnicht ein Laden befindlich seyn sollte, undHandlung betrieben wird, und es ist da-her auffallend, welcher Abfall dieser Ortin seiner Menschenzahl und lebhaften In-dustrie gegen Cleve zeigt, wo wenig Hand-lung, nur Krämerhandlung und keine Fa-briken existiren, und es würde demnachvon einem jeden gemeinnützig Denkendenzu wünschen seyn, daß diese Umstände er-wogen und in Cleve die Nimwegiſche Nah-rung erweitert werden möchte. So wieim Clevischen die katholische Religion herr-B 6
Druckschrift
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
Seite
35
Einzelbild herunterladen
verfügbare Breiten