Druckschrift 
Ansichten einer Reise durch das Clevische und einen Theil des Holländischen über Crefeld, Düsseldorff und Elberfeld, mit einigen dabei angestellten ökonomischen Betrachtungen, im Jahre 1794 : Nebst einer zweiten ökonomischen Bereisung der Rheingegenden von Wesel bis Coblenz, im Juni 1794
Entstehung
Seite
4
Einzelbild herunterladen
 

mangel und die großen Fluren der Güter-besitzer seyn sollen. Der Bau des Kunst-weges wurde auf dieser Strecke mit allemErnst betrieben. Es schien jedoch nicht,daß über das Fundament von kantigtenSteinen derjenige Ruhrgrand gefahren wur-de, welcher zwischen Kringeldanz und Bo-chum sich findet. Der Kunstweg von Krin-geldanz bis Bochum ist in beſſerm Stan-de, und darf nur ferner mit Ruhrgrandunterhalten werden.So erreichten wir die Stadt Bochum.Auch durch die Stadt Bochum wurde derKunstweg gebauet, und hierbei fühlte ichden Wunsch, daß alle Städte diesem wohl-thätigen Beispiele nachahmen mögten, wel-che vom Kunstwege berührt werden, in-dem gerade das elende Steinpflaster derStädte das Chaussiren am allerersten ver-dienet.Hinter Bochum läuft der PreußischeChaussee noch 2 Stunden Weges in ge-rader Linie bis zur Gränze fort, von danimmt das Eßendische Chausseen seinen An-fang, so zwar breit genug, aber nur mitschlechtem Fundament versehen ist, unddaher nie so brauchbar wird werden kön-nen, als das Preußische ist, da Ruhrgrand