Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
387
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DIE LINIE ZU ELTZ ZU BLIESCASTEL. -87

stein, wie dieses Johann Hubenreisser zu Odenbach hatte.4 2 )Am 12. |uni 1657 belehnte ihn Kurfürst Carl Caspar fürdie hinterlassenen Söhne und Töchter des Hans Wolf zuEltz und Philipp Augustin zu Eltz mit dem halben Hoch-gericht zu Bliescastel, dem halben Dorf Ballweiler und2 Malter Waizen aus dem Junferngute zu Wiedersheimanstatt des halben Dorfs Walvenscheidt.43)

1655 belehnte Ludwig Henrich Fürst zu Nassau denJacob Friedrich, Johann Philipp und Lothar Philipp Herrnzu Kitz und Söhne des Philipp Augustin mit dem ganzenLehen zu Rübenach.

Im Jahre 1660 hatte Damian Hartrad von der LeyenDomherr zu Mainz und Chorbischof zu Trier, Domprobst-coadjutor und Probst von St. Alban bei Mainz das AmtBliescastel mit Unterthanen und landesherrlicher Obrigkeitfür sich und seine Leibeserben vom Erzstifte Trier einge-tauscht mit der Verpflichtung, die Einkünfte dieses Amts,welches für Kurtrier seiner Entlegenheit und der NäheFrankreichs wegen unbequem geworden, an besseren Ortenin Gefällen und Capitalien zu ersetzen. Am 4. März 1660wurde das Amt Bliescastel mit den sieben Höfen: Hobkirchen,Bebeisheim, Wittersheim, Erffweiler, Würzbach, Ballweilerund halb Raubenheim (die andre Hälfte war denen zu Eltz)als Mannlehen an die Freiherrn von der Leyen übertragen.Das Amt hatte aber noch mehr adelige Gutsbesitzer. Diesenach und nach durch Ankauf zu beseitigen., bestrebtensich nun die von der Leyen, welche durch ihren Burgsesszu Bliescastel und Güter in dessen Umgebung sowie diesenAnkauf besonders interessirt waren, in Besitz des Ganzenzu gelangen. Am 8. Februar 1659 hatte Karl Caspar von

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