DIE LINIE ZU ELTZ ZU PIRMONT.
355
Philipp und der Elisabeth ihren Antheil am Zehnten zuBuch im Baldenecker Gericht.") 1516 verglichen sichReinhard von dem Burgthurn im Namen seiner GattinGutta Blankard von Arweiler mit Johann und EberhardHausmann von Namedy Gebrüdern wegen des von GerlachHausmann von Namedy hinterlassenen Erbs. Beide Ehe-leute sollen die Güter in Kärlicher und Ketticher GemarkungWeinberge wie Wiesen, Geld-, Hühner-, Gemüse- und andreZinsen haben. Schiedsleute waren für die Eheleute vonBurgthurn Philipp Herr zu Eltz und Johann von Miehlengenannt von Dieblich und für die Gebrüder HausmannGeorg von der Leyen und Gerlach Hausmann Stiftsherrzu Sprinkirsbach. Am 1. Juli 1521 verpfändeten HenrichBeyer von Boppard Herr zu Alben und Elisabeth Gräfinvon Dengen Eheleute dem Philipp Herrn zu Eltz und zuBrohl sowie dessen Gattin Elisabeth ihren Hof Sueffs hinterPolch bei Tryms an der Nette und ihren Hof zu Sevenichbei Münstermaifeld, wovon die andre Hälfte ihrem VetterAdam gehörte, für 800 oberländische rheinische Guldenauf Wiederkauf. Johann Beyer Bruder und Schwager der-selben sowie Kurfürst Richard von Trier als Eehensherrbesiegelten den Vertrag. 12 ) Am 24. Juli 1521 gestatteteKurfürst Richard diese Verschreibungr'3) Im Jahre 1521verlieh Philipp dem Diether von Waldeck das sogenannteRepgeslehen als Pirmonter Lehen bestehend in dem HofeGinsbach mit Haus, Garten, Äckern und Zugehör nebstdrei Malter Kornrente.'+) Am 30. December 1521 ver-pachteten Philipp und Elisabeth an Sibert von Ringelsteinund Gertghen Eheleute ihren Weinberg zu Müden auf21 Jahre. '5)
23*