DIE LINIE ZU ELTZ ZU LANGEN AU. 55 j
Johann Henrich Herrn zu Eltz Kurmainzer Amtmann zu01m und Algesheim und . der Maria Agnes zu Eltz ge-bornen Holzapfelin von Vetzburg Eheleuten ihre freiadligeBehausung mit Viehhof, Scheuer, Stallung und Gütern anAckern, Weinbergen, Baumfeldern, Wiesen und Gärten, wiesie Hans Georg von Bicken selig hatte, zu Eltville und indessen Gemarkung Sfelesren mit allen darauf haftenden Be-schwerden und Schulden, sonst ledig und frei, für 18,790Gulden. 6 /) Diese Beschwerden bestanden in einer Hatt-steinischen Schulverschreibung über 3000 Gulden und deroben genannten Schuldverschreibung von 4355 Gulden, dieJohann Henrich 1619 erworben hatte. Johann Henrich nahmdas Gut alsbald in Besitz und bezog das Haus. Im Jahre 1631war Bernard von Weimar in das Rheingau gezogen undhatte demselben eine Contribution von 10,000 Reichsthalern
auferlegt. Am September 1631 kamen die Edlen des
Landes zu Bingen zur Berathung wegen Eintheilung dieserSumme zusammen. Unter den Geladenen war auch JohannHenrich.
Am iG. December 1631 schenkte Gustav Adolf Königder Schweden dem Wollgang Henrich Grafen von Isenburgund Büdingen wegen dessen dem »evangelischen Wesen«treu geleisteten Dienste sämmtliche Güter des gewesenenKurmainzer Amtmanns zu Niederolm bei Mainz des HansHenrich von und zu Eltz, wie sie von ihm mit Beschlagbelegt worden. 68 ) In Folge dessen schrieb Wolfgang Herrzu Isenburg Schwedischer Obrist zu Ross und Fuss am16. Januar 1632 an die Vettern Ludwig und Gottfrid vomStein und forderte sie auf, die vom Eltzer Hause zu Langenau