Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
327
Einzelbild herunterladen
 

DIE LINIE ZU ELTZ ZU LANGEN AU. 327

sondern Jeder nach Belieben Schweine in seinem Viehhausoder Stall ziehen dürfe, doch unbeschadet des Andern.

11) Da die in dem alten Burgfriedensbriefe gesetztenzwei Schiedsmänner längst gestorben und keine Anderngewählt, wurden Conrad von Metzenhausen Amtmann imHamm und Anton Waldbot von Bassenheim als solchegewählt. Dieselben sollen bei vorfallenden Streitigkeitenvon einem Baumeister verköstigt oder auf gemeine Kostengehalten werden. Alle ihre Erben und Nachkommen zuEltz sollen in die Hände des Baumeisters zu Gott und denHeiligen mit aufgereckten Fingern und auf das heiligeEvangelium in der gemeinen Capelle geloben und schwören,diesen Burgfrieden sammt allen Punkten und Clausein fest,stet und unverbrüchlich zu halten und alles Zuwiderhandelnzu verhindern. Die Aussteller unterzeichneten mit Dom-decan Jacob den Brief und besiegelten denselben mit denbeiden Schiedsleuten. l8 )

Am 8. Juli 1563 empfing Christof von dem GrafenPeter Ernst von Mansfeld Statthalter des HerzogthumsLuxenburg den Thurm zu Rübenach mit allem Zugehörnebst dem alten Haus und dem Hof hinab bis an dieHundsgasse mit Vogtei, Bedekorn, Vogtcikorn etc., dieVogtei zu Bisholder, ein Haus in der Kirchgasse bei U. L.Frauen Kirche zu Andernach genannt Hademachers Hausals Lehen. In der Urkunde nannte er sich Herr zu Eltzund Rübenach. 1 5)

Am 12. Januar 1568 belehnte Kurfürst Jacob vonTrier den Christof Herrn zu Eltz den Altern für ihn unddessen Miterben vom goldnen Löwen mit den Mann- undBurglehcn; Antheil an Eltz nebst Zubehör, den Lehen zu