316 ZWEITE ABTHEILUNG. VIERTES HAUPTSTÜCK.
zu Eltz zu Langenau Burg und Haus zu Rübenach erhalten.Dazu gehörte die Vogtei. Georg konnte jedoch nicht inBesitz der Vogtei zu Rübenach gelangen. In einem Briefeohne Datum beschwerte sich Georg Herr zu Eltz Amt-mann zu Berncastel beim Kaiser (Karl V), dass ihm alsLehensmann des Herzogthums Luxenburg die Vogteienzu Rübenach und Bissholtern im Unterstifte Trier von demAbte von St. Maximin bei Trier streitig gemacht werden. 5)Ein Entscheid liegt nicht vor. Georg hatte die eigenenLeute im Dorfe Kerich und des von Pirmont heimgefallenenDorfs Montenich bei Eltz gekauft. Am i. Mai i 544 empfinger als Amtmann zu Berncastel und Rath des Kurfürstenvon Trier unter Genehmigung des Kaisers die eigenenLeute der Dörfer Montenich und Kerich als Trierer Lehen. 6 )Am 14. September 1544 kaufte Georg Herr zu Eltz Amt-mann zu Pfalzel von Otten von Lengfeld Schultheiss_ zuCoblenz den Hof Fressen bei Ochtendung. 7) Am 3 1. März1546 empfing er vom Kurfürsten von Trier gemeinschaftlichmit seinem Bruder Christof die Schäferei zu Kerich im Hofeund Anden, früher Virneburger Lehen. 8 ) Im Jahre 1550befanden sich Georg und Christof Gebrüder gegen denSchultheiss und die Schöffen zu Rübenach vor dem TriererHofgericht im Prozess. Es handelte sich um die Vogteiund den Gerichtszwang zu Rübenach. 8a ) Im Jahre 1551verkauften Georg und Christof Gebrüder ihren Antheil anBurgbrohl an Philipp Dietrich von Braunsberg mit einemAchtzehntel des Eltzer Drittels für 66 Reichsthaler 2 1 AlbusCoblenzer Währung.
Nach dem Aussterben der vom Geisbusch im Mannes-stamm mit Werner von dem Geisbusch hatten Georg und