DIE LINIE ZU ELTZ ZU ÜTTINGEN UND CLEREF.' 3 x x
Marie. Margarethe hatte in dem Ehevertrag mit SimonZant von Merl vom 7. December 1601 auf ihr Erbe ver-zichtet, die andern Schwestern erhielten Jede 8000 Thaleroder 400 Thaler Rente auf die Herrschaft Clervaux inGeld oder Frucht zahlbar. 8 9) Am 29. Januar 1618 ver-heirathete sich Godfrid mit Dorothea von Raville Tochterdes Peter Ernst Herrn zu Raville etc. und der Anna vonPallant. Die Mitgift betrug 20000 Francs. Zeugen warenHans Wolf Flerr zu Eltz und Rodendorf, Hans Jacob Erb-marschalk, Hans Anton Herr zu Eltz und Üttingen. 90) Am7. September 1619 verkaufte Godfrid die Herrschaft Xellan-court für 4830 Livres an Francois Foee. 9 1 ) Godfrid starb1631 am 17. September als der Letzte seines Stammes, an-geblich am Bisse eines tollen Hundes. Er nannte sich Flerrzu Eltz, Clerf, Wolmeringen, Blettingen und Undringen.Seine Wittwe erhob Ansprüche an dessen Erbe und be-hauptete, dass während der Ehe sie drei Zehntel der Herr-schaft Clervaux für 23000 Thaler sowie den Zehnten zuKanfen bei Wolmeringen erworben, wogegen die SchwesternGodfrids Einsprache erhoben. 92) Am 26. September 1631gab Magdalene Äbtissin zu Münsterbilsen ihrer SchwesterClaudia Auftrag, von dem Erbe Besitz zu ergreifen. 93) ImOctober 1631 wurde auf Antrag der Wittwe das Mobiliarzu Clervaux aufgezeichnet. 94) Magdalene verzichtete zuGunsten ihrer Schwester Claudia auf ihren Erbantheil fürderen Kinder Albert und Magdalene.95) Am 23. October1631 einigten sich die Erben mit der Wittwe;'" welche dieNutzniessung des Hauses und der Herrschaft Wolmeringenund jährlich ein Fuder Wein zu Kanfen erhielt. 9 6 ) Dabeiblieb es jedoch nicht. Margarethe zu Eltz Wittwe des