Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
306
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3 o6 ZWEITE ABTHEILUNG. DRITTES HAUPTSTÜCK.

lies Franchois de Brunne im Auftrage des Prinzen Alexandervon Parma ein Zehntel der Herrschaft Clervaux als ge-wesenes Eigenthum des Caspar von Huy, einen Antheildes Bruders und der Schwester desselben, ein andres Fünftel,das dem Herrn zu Clervaux wegen seiner Gattin, demHerrn von Maldray und dessen drei Schwestern gehörte,ein weiteres Fünftel, das dem Herrn von Savigny wegendessen Frau zustand, ebenso die Herrschaft Bletanges mitBeschlag belegen. 54) Den 17. März 1584 ertheilte derGraf von Mansfeld dem Godfrid den Auftrag, da die Gelderfür die Garnison zu Thionville zu bezahlen fehlten, sollederselbe sich mit dem Herrn von Wiltz verständigen, umGelder zu beschaffen, damit der Besatzung ihr Sold aufeinen Monat bezahlt werde. 55) Am 31. Juli 1585 erhieltGodfrid von dem Grafen von Mansfeld neuen Befehl, be-waffnet und gerüstet zu Luxenburg zum Dienste des Landeszu erscheinen.5 6 ) Godfrid hatte mit Andern im Jahre 1581für Bezahlung der Soldaten des Regiments Karl FuggerGelder vorgestreckt, die am 3. November 1587 durch denHerzog von Parma zur Abzahlung auf das Land Luxenburggelegt wurden.5") Den 30. November 1587 lud die StadtMetz den Godfried, da die Ständeversammlung ein Darlehenvon 2000 Thaler zur Bezahlung der Garnison weggenommen,auf den nächsten Freitag zur Ständeversammlung ein. 5 8 )Am 21. November 1588 lies Godfrid seine Tochter Agnesaus der Ehe mit Elisabeth de Heu gegen eine Leibrentevon 6 Thaler zu 18 Batzen in dem Kloster Oeren zu Trierals Nonne aufnehmen. 59) Bei der am 1. Mai 1589 mitseinen Geschwistern stattgefundenen Theilung des Erbsseines Vaters Bernard erhielt Godfrid die Hälfte von Schloss