DIE HAUPTLINIE VOM GOLDNEN LÖWEN BIS 1645. 255
zins mit 12 Königsthaler an den Abt von Himmerod abund bezahlte am 4. Februar 1608 die von der PriorinApollonia und Katherine Schwestern Antons dem KlosterOberwerth bei Coblenz vermachten 400 Thaler, worüberdie Äbtissin Anna Weyer zu Nickenich auf dem Oberwerthan diesem Tage quittirte. 5 26 ) Am 1 8. August 1614 erwarbMargarethe eine weitere Hecke zu Mühlheim »im Korb«von 1 '/ 2 Viertel, einer Pint, vier Ruthen, sechs Fuss voneinem Muhlheimer Bürger nebst einem Weinberg »auf derLaus« zusammen für 74 Gulden 35 1 /,, Albus als frei eigen.5 2 7)Im Jahre 1610 hatte Margarethe eine Beschreibung derGüter und Zugehörden des Helfensteiner Hofs zu Mühl-heim fertigen lassen 5 28 ) und kaufte 1619 von Hubert FreedVicar zu St. Florin zu Coblenz einen Baumgarten auf demAsenberg neben dem Bergschlösschen mit einem Zins von2 Albus 6 Heller an die Coblenzer Liebfrauenkirche für70 Gulden Coblenzer Münze.
Am 5. Juli 1629 machte Margarethe zu Geisenheimim Rheingau ihr Testament. Ihre Töchter Maria MargaretheWaldbot zu Bassenheim selig, Maria Magdalene von Breit-bach, Maria Jacobe Meisterin zu Marienrod, Maria SalomeSchenk zu Schmittburg selig, deren Kinder und Enkel vomStamme erbten ihren Nachlass. Ihr Sohn Hans Jacob er-hielt mit den Töchtern nur Antheil an Betten, Leinwand,Vieh, Zinn und Hausrath im Hause zu Coblenz. Die MariaJacobe erhielt nichts, da sie früher bereits 400 Königsthalerad 2'/ 2 Gulden erhalten. Stirbt dieselbe, so soll dieses Geldihren leiblichen Geschwistern oder deren Erben zufallen.Hugo Friedrich Domherr zu Mainz und Trier besiegelteund unterzeichnete das Testament, da Margarethe ihr Pet-