Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
229
Einzelbild herunterladen
 

DIE HAUPTLINIE VOM GOLDNEN LÖWEN BIS 1645. 229

Gross, Balthasar von Lutz Kirchenknechten und den Send-schöffen zu Müden dieses Pfund Wachs mit 4 Gulden inGold ab und vergüteten die aufgelaufenen neunjährigenZinsen desshalb. 4 8 5) Jm Jahre 1 513 hatte Herzog Johannvon Jülich Wilhelms Vater den Reinhard von dem Burg-thurn mit dem Hofe Holtorp als Mannlehen belehnt und1524 Philipp Herr zu Eltz zu Pirmont als Vormund desReinhard von dem Burgthurn dieses Lehen erhalten. Vonda an erfolgte keine Belehn ung, da sich Georg zu Eltzder Erbe der Burgthurner Lehen entweder nicht um dasLehen bewarb oder dasselbe als heimgefallen erklärt nichtertheilt wurde. Jm Jahre 1571 suchte Anton um dasLehen nach und lieferte den Nachweis, dass seine MutterAnna Reinhards von Burgthurn Tochter sei und seineGrossmutter über 36 Jahre lang das Lehen besessen under vor mehreren Jahren um das Lehen angesucht habe.Kurfürst Jacob von Trier vewendete sich in der Sacheebenfalls. Am 25. Mai 1571 belehnte Herzog Wilhelmzu Jülich, Cleve und Berg den Anton und dessen Brüdermit dem Hofe zu Holtorp im Amte Löwenberg als Nach-folger des Reinhard von Burgthurn.4 86 ) Am gleichen Tageempfing Anton von Jülich zwei Häuser zu Münstereifelund verschiedene Ländereien in den Ämtern Nideggen,Nörvenich und Zülpich, sowie zwei Häuser zu Münstereifeldie Broichthofstatt mit drei Morgen Land, zwei HufenAckerland in den Ämtern Nideggen, Nörvenich und Zülpichmit dem Hause Lindweiler, zu Lehen 486a) un( ] am gleichenTage wegen seiner Gattin und deren Bruder Bernhard vonMetternich das halbe Haus zu Cuchenheim, zehn MalterRoggen Rente daselbst, der Brückenpacht genannt, das