Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
215
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DIE HAUPTLINIE VOM GOLDNEN LÖWEN BIS 1645. 215

durch Wilhelm von Metternich Herrn zu Wynterburg,Wilhelm von Orssbeck Herrn zu Weenssberg Amtmannder Grafschaft Neuenahr, Gotthardt • von Metternich Herrnzu Zeuell, Hanns Wilhelm von Sinzig, Michel von der Leyen,Daem Quadt zu Landscron und Reinhard von Aer vertreten,da ihre Eltern beide todt waren. Dieselbe erhielt ausihrem väterlichen und mütterlichen Vermögen 2500 Gold-gulden, da dieselbe von ihren Vorfahren ziemlich mit Ge-schmuck versehen, für diesen Zweck nur weitere 200 Thaler,wofür sie Erbverzicht und nöthigenfalls mit ihrem künftigenGatten Anton ihrem Bruder Bernhard hierüber Versicherunggeben soll. Alle Neben - und Beifälle, die sie ererbte,nämlich ihr Antheil an Johanns von Deensburg Erbe bleibenihr zu Eigenthum. Anton erhielt als Hilligsgut und Wider-legung das Haus Ems zu Coblenz mit Begriff, Weinberghinter demselben und in der Coblenzer Mark, auf 4 EuderWein geachtet, nebst dem Garten, Busch und Wickarten,von einem Hause zu Coblenz 8 Gulden Rente, die Vogteizu Kärlich nebst Zugehör und Gefällen, nämlich 1 5 1 /., MalterKorn, 2 5 Gänse, 1 0% Gulden, die Hühner, Wachs, Ol,Unschlitt und andere Zinsen, Alles zu 4 Gulden -geachtet,die Weinberge zu Kärlich und Mühlheim, die Wickartenund Pfählhauen daselbst mit 3 Euder Wein Ertrag, denWeinberg zu Güls, den Weinbergshof zu Weis alles zu3 Fuder Wein geschätzt, den Zehntantheil zu Engers mit18 Malter Korn, bei dem St. Florinstift jährlich 14 MalterKorn, vom Hof zu Mühlheim weitere 17 Malter Korn, vonden Wiesen zu Waldesch 5 Gulden, zu Simmern 20 GuldenPfälzer Manngeld, auf dem Zoll zu St. Goar 10 Gulden.Stirbt Georg der Vater Antons, so soll Anton mit seinem