Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
213
Einzelbild herunterladen
 

DIE HAUPTLINIE VOM GOLDNEN LÖWEN BIS 1645. 213

war nur Johann zu Eltz als Darleiher genannt. Am 25. Oc-tober 1560 erklärte Hans Reichard, um Streitigkeiten beiErbfällen zu verhüten, dass diese 1000 Goldgulden Dar-lehen an Pfalzgrafen Ludwig Georgs Eigenthum seien unddemselben auch der Antheil an der Rente für diese Summegebühre. 439) Am 18. November 1560 kaufte Georg Amt-mann zu Münster von Wilhelm zu Eltz und Johannit Ehe-leuten sowie deren ältestem Sohne Friedrich mit Wissenund Willen Antons und Quirins zu Eltz deren drei Antheilean dem sogenannten Repgenslehen zu Wiersheim für297 Gulden ad 24 Albus vorbehalten aller auf dem Guteruhender Verbindlichkeiten 44°) und erwarb im nämlichenJahr 14 1 /,, Morgen Land in Kerner Mark zum Kauer Hof.Am 4. Februar 1561 empfingen Hans Reichard und Georgvon Kurcöln 50 Gulden Manngeld aus dem Zolle zu Bonn.44°<->)Im gleichen Jahre kaufte Georg von Adam von Pfaffendorffür 350 Gulden Coblenzer Währung Weinberge, einen Ackerund zwei Wiesen zu Horcheim. Ums Jahr 1561 geriethendie Herrn zu Eltz mit dem Kurfürsten zu Trier in Streitig-keiten. Wilhelm und Cono Gebrüder zu Eltz Söhne Quirinszu Eltz (vom weissen Löwen) hatten einen Bürger vonMayen mit Namen Theiss Dantz, der ohne des Kurfürstenoder dessen Amtleute und Ortskeller Befehl in der BachEltz zwischen Kerich und Kericher Hardt im TriererGebiet gefischt und Krebse gefangen, ergriffen und ausdem Trierer Gebiet auf Eltz gebracht, wo derselbe mehrereTage gefangen sass. Die Sache wurde dem KürfürstenJohann zu Trier gemeldet und als Eingriff in des ErzstiftsRechte betrachtet. Es erging der Befehl, den Gefangenenledig zu geben und zum Verhör nach Erenbreitstein zu