26 ZWEITE ABTHEILUNG. ERSTES HAUPTSTÜCK.
Cöln. 26 ) Am 10. September 1389 gestattete ErzbischofWerner von Trier, dass Ritter Johann Sohn Peters zuEltz seine Gattin Oclilie von Winningen auf den Zehntenzu Sürsch bewittume. 2 7)
§ IL Richard.
Im November [325 verkaufte Getrudis Herrin zuAlpheym mit Wissen und Willen ihrer Kinder dem Richardund Heinrich Söhnen des Peter zu Eltz selig, ihren Verwandten, Edelknechten, welche noch minderjährig', ihre Ein*künfte und Rechte, die ihr aus dem Erbe der verstorbenenVerwandten Gutta Nonne zu Andernach gelegen zu Coblenzanerfallen, für elf Mark Denare. 28 )
Zur Zeit Richards fand die bekannte Eltzer Fehdestatt, an der Richard mit seinem Bruder wesentlichen An-theil nahm. Am 15. Juni 1331 schlössen die Gemeinerder Burgen Waldeck, Schöneck, Erenberg und Eltz eineVerbindung zu gegenseitigem Schutze und Rathe. 2 ^) Einederartige Verbindung, die den Landfrieden durch die darausentstehenden Befehdungen stören müsste, war dem ErzbischofBalduin von Trier, welcher strenge auf Erhaltung des Land-friedens achtete und desshalb die Grafen zu Virneburg inder sogenannten Mayener Fehde gedemüthigt hatte, nichtgenehm. Es kam jedenfalls zu Verletzungen des Land-friedens, da die Gemeiner von Waldeck, Schöneck, Eren-berg und Eltz und deren zahlreicher Anhang an Moselund Nahe es hierzu kaum an Gelegenheit fehlen Hessenund auf ihre Macht vertrauten. Es begann die Fehde mitErzbischof Balduin, die man, da Johann zu Eltz vomweissen Löwen einer der Mauptbetheiligten war, die Eltzer