Druckschrift 
1 (1889)
Entstehung
Seite
8
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8 ERSTE ABTHEILUNd. ERSTES HAUPTSTÜCK.

Godfrid war Zeuge der Urkunde im Jahre 1229, alsin der Kirche zu Engersheim Hermann und Philipp GebrüderGrafen zu Virneburg ihre elterliche Erbschaft sowie dieBurg zu Monreal theilten. 28 ) Ums Jahr 1235 kommt GodfridRitter mit seinen Söhnen in einer Urkunde ohne Datumdes Grafen Hermann zu Virneburg als Zeuge vor. 2f >) Ingleicher Eigenschaft treffen wir ihn am 25. November 1238als Burgmann dieses Grafen. 30) Als im Jahre 12411242am 25. Februar sich Godefrid Decan und das Capitel zuGarden mit dem Grafen Heinrich zu Virneburg wegen desvon ihm und dessen Dienern dem Stifte geraubten Getreidesund zugefügten Schadens verglichen, war Godefrid zu EltzBurgmann des Graten Schiedsmann auf dessen Seite.3 1 ) ImJahre 1238 hatte Erzbischof Theoderich von 'Frier von demJuden Süsskind zu Coblenz ein Haus gekauft und wiederuman das St. Florinstift veräussert. Auf diesem Hause ruhteeine Gerechtsame. Im Jahre 1238 versprach das Capitelvon St. Florin den Vertrag zwischen Albert zu Eltz TriererMinisterialen und dem genannten Juden gegen Zahlung vonfünf Mark Cölnischer Münze seitens Aiberts an das Capitelhalten zu wollen, nämlich dass das Capitel das Gebälk diesesHauses ohne Beschädigung auf die Mauer des Hofs legendürfe. Am 21. September 1238 beurkundete ErzbischofTheoderich diese Abmachung. 3 2 ) Sibert zu Eltz erscheintin der oben angeführten Urkunde vom 25. November 1238mit dem Godefrid zu Eltz als Zeuge. 33)

Während diese mit Wahrscheinlichkeit Brudersöhne desElias I waren, dürfte von den drei Folgenden die Ver-muthung ihre Berechtigung haben, dass dieselben SöhneJohanns I und Wilhelms I waren. Hermann zu Eltz Ritter