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und zu der Verwaltung obgemelter beiden articlen und sa > chen kehmen und gelassen werden sollten. !Sodann vertruten ouch sy, die dry ort, befügt und billich syn, daß die landvögt, so je zun zyten vongedachten iren lieben Eidgnossen, dei: siben j orten, in das Thurgow verordnet werden, schuldig und pflichtigsyn söllten, j inen, den drygen orten, um die Herrlichkeit und gerechtigkeit, so sy ires theils mit ^ genanteniren lieben Eidgnossen, den siben orten, in der landgrafschaft Thurgow > hetten, in yngang irer äintern einenglychen eid ze thun und ze schweren, wie dieselben ^ landvögt den ernemten iren lieben Eidgnossen der sibenorten um ir haben j de Herrlichkeit und gerechtigkeit thäten und ze thun gewont wären, j Dem zugegendie gedachten unsere gnedigen und günstigen Herren j der siben orten durch ire verordnete rathsanwelt undgesandten, was ir habend j recht und gerechtigkeit ob solicher irer lieben Eidgnossen, der drygen orten^angevorderteil j dryen articklen von alter her, ouch vor und ehe sy, die dry ort zu dem theil irer ha j bendenHerrlichkeit und gerechtigkeit des landgerichtes und malesitzes im I Thurgow kommen mären, gesyn und nochwere, zu erkennen geben haben, mit j heiterer eröffnung, daß die zulaßung, so den genannten iren liebenEidgnossen der drygen orten bewilliget und gestattet worden wäre, iren, der siben orten, vertru I ens, ff),die siben ort, nit binden möchte; dann clarlich usfündig ze machen und s ze erwysen wäre, daß soliche usetlichen ansechenlichen und bewegenden ur s fachen und eben der zyt, da sy zu allen theilen mit andernwichtigen und s schwären fachen beladen gwüsen, und derohalb ob disem geziiinend ysüchens > zethund,gehinderet worden wären, ergangen und beschächen wäre. So wurde sich ouch, j mann es von nöten, heiterund clar befinden, daß gemelt ir lieb Eidgnossen der dry > gen orten anfangs ir vorderung vo>l der Höchengerichten wegen gethon hetten, j do aber die schirmes Verwaltung der gottshüsern und clöstern samt denappel > lationen nit denselben, sonders inen, den siben orten, als rechten landsherren j des Thurgows allivegund sonderlichen vor und ehe oftgenannt ir lieb Eidgnossen j der drygen orten iren teil und gerechtigkeit deslandgerichts und malefizes ! an sich gebracht und erlangt, zugehört hetten. Derhalben ires bedunkens durchsy do j nützit fürgenommen, gethon, noch beschächen wäre, dann das, dessen sy us gutem ^ rechten vertrutenwol befügt, mächtig und gewaltig gewäsen syn. j Und sovil dann das eidschweren eines landvogts imThurgow ^ belangte, were offenbar, daß ein jeder landvögt zu schweren gewont gesin und s noch were, allefrävel und bussen, so in syner, des Thurgoms, Verwaltung zu val > keinen, nach gestalt der fachen inzuziechenund ze verrechnen und jedem ort sy j nen gebärenden theil davon ze geben, an welichem die landvögtdermassen gefaren, j daß sy, die siben ort, kein klag, und gemelt ir lieb Eidgnossen der drygen orten ireserachtens ouch kein beschwärde haben könnten. Und so dann sy der Zuversicht und j guten Hoffnung wären,daß die landvögt hinfür zu jeder zyt also handlen würden, ^ so vermeinten sy, die siben ort, daß es by deineide, den ein landvögt also thäte und j von alterhar geschmoren morden wäre, fürohin belyben und keinnüerung dar j ob gemacht werden sollte, j Und nachdem dis alles mit mehreren und wytleufigern beider !theilen fürwenden, von unnoten allhie der lenge nach ze melden, durch clag, s antmort, red, widerred, zuund nachreden, ouch ire schlußreden und alles das, ^ so inen beidersyts, so schriftlich, so mündlich fürzutragenund ynzulegen angele j gen gewäsen, dargethon worden ist, wir ouch dasselbig alles samt beder partyen !darüber gethanen rechtssatze eigentlich und zum flyßigisten, so mir gemögen, ver j hört, ersächen und erwogen, !do so haben wir der wolgenannten beiden theilen vorbenannte, hierzu verordnete rathsanwält früntlich,trungenlich und höchsten flyßes ange > sucht und gebeten, daß sy anstatt irer Herren und obern uns in dergüt I lichkeit mit wüssenhafter thäding, schydigungswys hier underhandlen zu las j sen bewilligen u»dvergönnen, und in solichem daß abgedachte ire yünd das > selbig zethund zugeben und vermöchten gütigliche»