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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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und ir durchlüchtikeit lind die gedachten Herren statthalter und gubernatoren des Herzogthum und ganzenstatt Meyland zu der z>)t der thüry und mangels nit verpflicht syen, den gedachten Herren Eidgnossen undden iren, als obstat, korn und ander getreid zu geben; welche thüry man ver > stan soll zu jedem mal, soein miit weyzen in dem Herzogthum und ganzen statt Meyland mer dann dryzechen iinperialische pfundAieylailder wärung gmeins loufs gelten mürd, und das ander getreid nach marchzal dessclbigen. Doch insölicher zyt der thüry und mangels wcllent ir keyserliche Majestät, ir durchlüch j tigkeit und die gemeltenHerren statthalter und gubernatoren des Herzogthum und ganzen statt Meylands, zu erzeigung irs gutengmäts, den obgcmelten Herren Eidgnossen und iren underthanen, wie obstat, eins ganzen jars geben zweytusend inüt, nämlich tusend miit weyzen, fünfhundert müt roggen und I fünfhundert müt hyrs. Und so ouch dieHerren Eidgnossen und ire gehorsamen, zugewandten, zugehörenden und underthanen korn oder ander getreid«sserthalb dem Herzogthum und ganzen statt Meyland koufen. daß sy darinit fryen dnrchzug und paß durchsölich herzogthlim und ganzen statt, an einiche intrag > nach widerred und an einiche bezalung der tratten,»abella. zollen, ufzeichnungen und ander uflegungen zu jeder zyt haben sollen. Und darby, daß ir keiserlicheMajestät, ir durchlüchtikeit und ander Herren statthalter und gubernatoren des Herzogthum und ganzen stattMeyland allwegen gut ufsächcn haben l wellent, daß (nit?) einiche gefarliche thürung gmacht werde, undnit zu gestatten nach vergönnen, daß ire underthanen des vilbcmelten hcrzogthum und ganzen statt Meylandin demselbigen korn und ander getreid ufkoufen, zusammenschütten und nach irem willen widerum verkaufenMögen, darvon söl > liche gefarliche thürung entspringen wurde. Dargegen söllen die Herren Eidgnossen vonstett tlnd landen der obgemeltcn orten und all ir zugewandten, zugehörigen und underthanen der keyserlichenMajestät und iren underthanen des Herzogthum und ganzen statt Meylands fry und ane einiche »üivrungder zöllen, j bezalungen und beschwärnuß zukomincn und zugan lassen vcech und ander ding und gut, keinding vorbehalten. Mit diser erlütrung, daß in der zyt der thüry in unser Eidgnoschaft stett und lendern,welche zyt der thüry sich verstau soll alle malen, so ein miit kernen nie dann dryzechen iinperialische pfundgelten, j welches by uns verstanden soll werden sechzig Schwyzer bähen, und das übrig komcn (korn?) nach.Marchzal jeder gstalt, so bemeltc thürung (wäre?), unser Eidgnoschaft stett und landen nit wyter schuldig sygent zukaufen lassen nachzulan denen us dein Herzogthum Meyland me dann zweytusend miit kernen, roggen undfäsen, > und damit gehalten werden glycher gstalt, wie die us dem Herzogthum Meyland jeder zyt der thüryschuldig sind gegen uns, wie obstat. Zum andern. Antreffend das salz, welches die Herren Eidgnossenund ir zugewandten, zugehörigen und underthanen kaufend in Germanien, Vültlin, Cläven oder in > andernlanden und orten, so solle sin durchlüchtikeit und ander Herren statthalter und gubernatoren des Herzogthum"nd ganzen statt Meylands in namen der keyserlichen Majestät inen und den iren als obstat geben und lassensrycn paß und durchzng in der gstalt und form, wie hernach folgt. Item so soll man > farcn mit demsalz, so in Germanien, Vältlin, Cläven oder andern orten kauft würd, zu dem thurn de Olonga, und vonbannen iiber den Cuinersee gen Menaß, und von dannen über land gen Porletza; und so sy wyter genLuggarus zu weiten saren, söllent sy gestrags wegs von Lowis gen Löwin zu faren und der gstalt alsopassieren; ob aber us dem see > sich ungwittcr zutrüge, daß sy mit dem salz tags oder nachts mögen lendcnan ort und enden, da es inen am gelägnisten ist, das salz dasclbs legge» und angends den amptslüten des°rts sölichs anzeigen- und so das ungwitter nachlaßt, stillot und ufhört, daß er angends zum fürderlichisten'"it dem salz fürfareii, und harin > kein betrug gebracht werde. Doch söllent sy zum ersten von den ampts-law», so durch die kenserliche Majestät, ir durchlüchtikeit und gedachte Herren statthalter und gubernatoren

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