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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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Und wann wir sy über dry manei behalten, sollen wir jedem für nnd fiir von manet zu manet und allwegenzu anfaitg jedes ma j nets, bis sy widermu nach billigkeit in ir Vaterland kommen mögen, zum manetfünfthalben rynischer guldin usrichten, wie obstat. Die houptlüt aber, lütiner, fenrich und ander amtlütwöllen wir nach gewonlichem bruch besolden, wie hochloblicher gedcchtniß kiinige zu Frankenrych hievor ouchgethan haben, j IX. Hinmider wann wir, die Eid- und pundgnossen, au unsern Personen, landen, lüteu undHerrschaften von einichen fürsten oder Herren, was würde und wie hoch stands, oder war der sye, einicherleigestalt an dem, so wir jetz inHaben, angfochten und mit krieg beschwört wurden, so soll sin küuglichermayenstat zugegen > wer und rettnng unserer landen, lüten und Herrschaften, diemyl der krieg wäret, unsuf unserer vorderung ze hilf und zuschub schiken zweihundert lanzen saint zwölf stuckeil büchsen ist rederen,sechs große und sechs mittelmaßige, samt aller uffrüstung und Munition darzu gehörend, alles in ^ irem eignenkosten. Und wyter zu ufenthalt gedachts kriegs und so lange der wäret soll derselb christenlichest künig geben lindzu zelleu (sie) verschaffen uns Herren, den Eydgnossen, in der statt Lyon für jetliche viertheil jares fünf undzwenzig tusend goldkronen, er sig mit krieg beladen oder nit. Ob aber wir, die berürt ^ en Herren dieEidgnossen, lieber wöllten anstatt der obgenannten zweihnndert lanzen zmeitusend krönen in gold fiir jedesvierteil jares über die vorgesprochnen summ der fünf und zwenzig tusend goldkronen, soll in unser waal stan,dieselben zmeitusend krönen für die lanzen zu nämmeu. Und soll derselb christenlichest j künig uns das gebenund zu zellen verschaffen in dem fal und glycher gstalte, wie die obgenannten fünf und zwenzig tusendkrönen, und dann der zweihundert lanzen uns zu geben entprosten syn. Und nach ende des kriegs sollenivir genannten Eidgnossen gemeltem christenlichesten künig die zwölf stuck büchsen, so uns j dieselben uf unserervordern zugeschikt wurden, wider geben, sy weren dann verloren. X. Wyter ist abgeredt, wann uns, denEydgnossen, der feil kouf des salzes von einicherlei kriegs wägen abgeschlagen wurde, daß siu mayenstat iniren landen uns den salzkouf und ander geträid zu unserm vorrad, bruch und no > thurft, wie sinen under-thauen, so salz in ir mayestat landen koufen, zu lassen und gestatten soll, doch mit dem zolle wie von altemharkommen gehalten werden. XI. Und wann sin mayenstat oder mir mit jemande zu kriege komment, daßdewederer theil mit dem viend an des andern theil müssen srid noch anstand an! nemmen, sonders, manusolichs mit müssen und willen beschicht, je ein theil den andern im friden vorbehalten und vergrifen (soll).Wann dann der vorbehalten darin nit wölkt vergriffen syn, so mag demnach der ander theil den friden undanstand für sich selbs machen und beschließen. XII. Es soll und mag ouch dewä ^ derer theil einichen desandern underthanen in sinen schirm, statt- noch burgrecht empfachen noch annemmen, oder des andern viend,widerwärtigen noch banditen in sinen gerichtcn und Herrschaften einicherlei gestalt ufenthalten, gedulden »ochpaß geben, sonder söliche mit allem vermögen vertryben, usjagen und hin j der sich halten, wie das dertractat des ewigen fridens uswyst und gemeine unser, der Eidgnossen, gelägenheit evorderct. XIII. Diestraßen in alle land fry offen ze haben, damit wir unverspert wandle», unsern landen und lüten ze hilfkommen, ouch unsern sründeu bystand thuu mögen, vermög deß briefs. XIV. Denne, uf j daß die oftgesagteuHerren, die Eidgnossen, unsern gunst und innerliche liebe, küngliche neigung und rychliche frygabung, derenwir gegen inen bedacht, heiter gespüren mögen, so Möllen wir fürhin järlich, diewyl dise pündnuß undvereinung bestat, einem jeden ort der Eidgnoschaft zu den zmeitusend franken, s so es vor von uns gehebt,von hochloblicher gedechtniß unserm vater seligen herlangend vom tractat des fridens, noch tusend franken zubesserung Hinzuthun, geben und usrichten. Und söliche bezalung gemelten orten und jedem insonders zu zilen,tagen, in wyß, form und an dem ort, da und wie die vorigen pen s sionen der zmeitusend franken bezalt