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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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1234 Mai 1555.

von Laudenbergs Abwesenheit seinem Anwalt, dem Landrichter und den Urtheilsprechern durch einen Notarverkündet worden sei. Mötteli beklage sich nun, daß er, von Landcnberg, dessen ungeachtet mit dem Handelbei dem Landgericht weiter fürfahren wolle. Weisung: die Landsatzung der Eidgenossen zu beachten undderselben gemäß vorerst die Appellation auszutragen. 1498, 18. Februar (Sonntag nach St. Valentin)-Obiger an Obigen. Hinweis auf das angeführte Schreiben. Er solle die Sache ruhen lassen, bis derLandvogt wieder anherkomme. 1498, 20. März (Donstag vor Oculi). Hans Merz, Landvogt (Titel wieoben), urtheilt zwischen Großheiui Zünd und Heinrich Rütimann, beide von Hüttlingen, in Appellation einesbeim Landgericht zu Constanz erfolgten Urtheils, das Landgericht habe Wohl gesprochen und Zünd übelappellirt. 1498, 4. Mai verhandelt die Tagsatzung über die Appellation zwischen Mötteli und vonLandenberg (Anführung: Abschiedeband III. 1. S. 507, t). 1498, 7. Dccembcr (Freitag nach St. Niklans)-Hans Merz, weiland Landvogt (mit gewohntem Titel), bezeugt dem Hans Herzog, genannt Bruder Herzogvon Hinterhonburg, daß Gebrüder Ludwig und Bartholomä Heidenhammer vor ihm geredet, sie haben deingenannten Herzog einWyl" gegeben, darum wollen sie ihn nicht strafen. 1498, 22. September(Manritiustag). Melchior Andacher von Unterwalden, Laudvogt im Thnrgau, verweist mit Urthcil de»Hans Mundprat, Bevollmächtigten des Junker Ludwig Ryf, genannt Walter zu Kefikon, der an Einigengewisse Kosten beziehen will, an gemeine Eidgenossen. 1498 (?) derselbe Landvogt urkundet in Betreff einesSpans zwischen der Gemeinde Pfyn und Jacob von Nappenstein,irem vogt junckern", wegen des Bruchs,den die von Pfyn auf Möttelis Güter gelegt haben, über welchen Span beide Parteien willkührlich auf denLandvogt zu Recht gekomme» sind. 1500, 10. Juni (Mittwochin Pfingst vyren"). Zwischen Heu"Sunderhalde» von Vilmergenby wylund Schultheis in Meiland", und Hans Nüsperli von Ermatinge»erkennt der genannte Landvogt, Sunderhalden habe seine Sache nach Inhaltvorergangner" Urthcil wohlusbracht". Dieses Urtheil verlangt Nüsperli an die Eidgenossen zu appellircn. Da Sunderhalden vonNüsperli Vertröstung der Kosten verlangt, so erkennt der genannte Landvogt am gleichen Tag, beide Parteic»sollen einander Tröstung geben. 1500, 12. Juni (Freitag in der Pfingstwoche). Derselbe Laudvogt urtheiltzwischen Hans Husmann von Steckborn und Jacob Koler von Wangen, Bevollmächtigtem des Adam Egg'müller von Wangen, in einer aus den nieder» Gerichten an den Landvogt gelangten Appellation, H»»^Husmann habe Wohl appellirt. Landvogt Andacher führt bei diesen Erkanntnissen den gleichen Titel >mcfrüher Merz. 1500, 19. October (Samstag nach Galli) Hieronymus Stocker von Zug, gemeiner Eidgenosse»der VII Orte Landvogt im Thurgau, bewilligt dem Junker Martin von Nandegg zu Dießenhofen, auf duan den Vogt Namens genannter Eidgenossen gerichtete Bitte, die Anna Bürgin, seines Bruders Kaspm'sWittwe, um 500 Gulden und Zins auf dem Kornzehnten, den er herwärts des Rheins vor der StadlDießenhofen von den Eidgenossen zu rechtem Lehen hat, zu versichern. Endlich werde an den Abschied vom24. Juni 1498 erinnert (Anführung: Abschiedeband III 1. S. 571 z-, in unjerm Original unvollständiggegeben), x. Die Verhältnisse der spätern Zeit ergeben sich ans folgenden Belegen: Nachdem die Eidgcnosst»im Jahre 1499 das Landgericht an sich gebracht hatte», sei auf dem Tag vom 28. October genannten Jahr»eine Ordnung für das Landgericht erlassen worden, wie sie im Landgerichtsbuche stehe (Anführung wie imAbschiedeband III 1. S. 043, »»). Auf dem Tag vom 6. December 1499 behaupteten die drei Städte,Antheil am Landgericht zu haben (Anführung ans obigem Abschiedeband S. 656, in unserw

Original unvollständig). 1500, 8. Januar sei ihnen mit Bezug auf das Landgericht entsprochen worden,mit Vorbehalt der Landvogtci und dessen, was die VII Orte vorher im Thurgan gehabt haben (Anfuhr»»!!'Abschiedeband III. 2. S. 3, Iilr). 1505, 24. September seien weitere Begehren der drei Städte zurück-gewiesen worden (Anführung: obiger Abschiedeband S. 321, L). 1508, 13. November sei über ForderungenSeitens des Bischofs von Constanz, daß diejenigen, die in den kleinen Gerichten des Bischofs und in de»hohen der Grafschaft Thurgau sitze», an des Bischofs Pfalz und nicht vor das Landgericht appellircn solle»,verhandelt worden (Anführung: obiger Abschiedeband S. 441 t, hier etwas mager gehalten). 15t»'-21. Juli (Maria Magdalena Abend) sei dann zwischen den VII Orten und dem Bischof von Const»»!diesfalls ein Vertrag abgeschlossen worden (Anführung wie im Abschiedcband IV. 1. v. S. 1210 in e,