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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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1232 Mai 1555.

begriffen, zumal die VII Orte ihre frühern Rechte vorbehalten haben. Bei den VII Orten seien nun dieAppellationen gestanden, als das Landgericht an Consta»; verpfändet war. Erst später, bei den schwierigenVerhältnissen mit dein Pfalzgrafen und dem von Laudenberg haben die drei Städte angefangen, nach denAppellationen zu trachten. Die VII Orte berufen sich diesfalls auf folgende Beweise: a. Der nach derEinnahme des Thurgau von der Landschaft geleistete Eid besagt unter Anderm: Man möge auch das Chor-gericht und Landgericht brauchen und von denselben appelliren an die Eidgenossen oder deren Landvogt u»Thurgau. b. In diesem Eid sei Frauenfeld nicht begriffen! dieses leiste jährlich einen besondern Eid, wogegendie VII Orte der Stadt versprochen haben, sie bei ihren Freiheiten verbleiben zu lassen gemäß der Verbriefnngvom 24. November 1460 (wörtliche Anführung der Urkunde! vergleiche Abschiedeband II. S. 310). I"Folge dessen haben dann auch auf dem Tag vom 7. August 1542 die drei Städte anerkannt, keinen Antheuan den hohen und Niedern Gerichten der Stadt Frauenfeld zu haben (vergleiche Abschiedeband IV. 1.

5. 171, I>). o. Auf dem Tag vom 13. Juni 1485 haben die Hofjünger zu Wigoltingen vor dieVII Orte (uns") oder deren Landvogt appellirt (Anführung: Abschiedeband III. 1. S. 212, <1). ck. Ebensohabe Konrad Ludwig, genannt Heß, ein vom Landgericht zu Constanz zwischen ihm und Thoman Norekervon Hebenhusen und Hans Meier von Sunderhartswpl ergangenes Urtheil an die Eidgenossen appellirt,wofür ihnen der Landvogt im Thurgau auf den 12. Mai 1488 Tag gegeben habe. Als auf demselbenHeß erschienen, die Widerpartei aber nicht, sei beschlossen worden, Heß habe als gehorsam den ersten Tagerstanden und behalten" und es soll der Landvogt im Thurgau ihnen einen ferner» Tag ansetzen, wa»ndie Eidgenossen (wir") zunächst zusammenkommen (fehlt im gedruckten Abschied), o. Unter nachfolgende»Daten seien von Jacob Locher, Stadtschreiber zu Frauenfeld, als einem geschwornen Notar, Urtheile Z"appellirenbcrüft" worden: 1494, 31. October (uf den leisten tag des andern Herpstmonats") von Ha»^Feer von Lipperschwyl gegen Hans Kaspar von Lipperschwyl, appellirt vor Hans Muheim von Uri, Landvogtim Thurgau; 1495, 9. Februar von Junker Jacob Mötteli wider Barbara Häber vor obigen Landvogt!17. März gleichen Jahrs von Junker Jacob Mötteli gegen Hans Dicßenhofer, genannt Leemann, für st^und seinen Sohn und für den Nüsperli, vor obigen Landvogt; die obverzeichneten appellirten Urtheile st»vom Landgericht zu Constanz erlassen worden; 17. Juli gleichen Jahrs von Heini Jtz von Mühlheiin st"sich und seinen Bruder, gegen Hans Kolmar von Mühlheim vom Gericht daselbst vor gemeine Eidgenosse»!1497, 13. Juli von Heini Zünd von Hüttlingen gegen Heinrich Rütimann von daselbst vor den LandvogtHans Merz von Schwyz; 31. August gleichen Jahrs von Großheini Zünd von Hüttlingen gegen He»»Huber von Haschiken vor obigen Landvogt; 21 Tagdes ersten" Herbstmonats (September) von Ulrich Hubervon Büren gegen Els Keller von Utwyl, vor obigen Landvogt; 12. October gleichen Jahrs von Hans Wüst,dem ältcrn, gegen Bernhard von Knöringen zu Sonnenberg, Ritter, vor obigen Landvogt; 13. Novembergleichen Jahrs von Großheini Zünd gegen Heinrich Rütimann, beide von Hüttlingen, vor denselben Landvogt,alle obverzeichneten Urtheile aus dem Jahre 1497 sind vom Landgericht zu Constanz erlassen worden,

6. December gleichen Jahrs von Bernhard von Knöringen gegen Hans Wüst ein Urtheil des Landvogt§Merz an gemeine Eidgenossen; 22. December gleichen Jahrs von Junker Jacob Mötteli gegen Junker H»"^von Landenberg, ein Urtheil des Landgerichts zu Constanz an gemeine Eidgenossen; 1498, 22. Mai vonjung Hans Wüst von Stettfurt wider Bernhard von Knöringen, Ritter, ein Urtheil des Gerichts von Steltfnrtvor gemeine Eidgenossendie siben ort"; 26. Mai gleichen Jahrs von Hans Kolmar gegen Hans Rüd,Vogt seiner Schwester, ein Urtheil des Landvogts Hans Merz vor gemeine Eidgenossendie siben ort' ,1. Juni gleichen Jahrs von Bernhard von Knöringen, Ritter, gegen jung Hans Wüst von Stettfurt, ewUrtheil des genannten Landvogts vor gemeine Eidgenossendie siben ort", k. Daß man damals bezügu»)den Thurgau mit dem Ausdruck: gemeine Eidgenossen die VII Orte bezeichnete, und der dortige Landvogtüber die an ihn appellirten Urtheile des Landgerichts zu Constanz gesprochen habe, zeigen folgende Briest.

1488, 13. Juli (Freitag vor Vit) erläßt Gottfried Amts von Zug, Landvogt der VII Orte im Thurga"'einen gütlichen Spruch zwischen dem Dompropst zu Constanz und einigen Personen zu Pfyn und Neundors,

1489, 13. September (heiligen Krcuzabend zu Herbst) macht Hans Blum von Glarus, gemeiner Eidgenosse"