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4,1,e (1886) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1549 bis 1555
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1190 April 1555. W

gelegen zu Brel; eine Pose Reben zu Bosseaz; 2 Mannwerk Neben unter Notre Dame des Vignes; 1Reben zu Baciez; ein Stück Land, enthaltend 4 kleine Posen, angrenzend gegen die Bisseite und gegen d»Windseite en la Fin (??); eine Pose Land, gelegen zu Roche, enthaltend 2 kleine Posen; anderthalbe Pos^<gelegen gegen la Cooix de pierra (?), das Hans beim Kloster, in dem die Nonnen (?) (mooimvs")Wohnung hatten. Die Gesandten antworten dem Graffenried und Koch, sie haben hierüber keine Instructionzudem wünsche auch der benannte Saget die gleichen Güter, welche Graffenried begehre. Indessen wölkman die Sache in den Abschied nehmen und den Obern vorlegen. Die Boten von Bern bitte»

die von Freiburg, mit ihnen die Einkünfte des Prädicanten von Orbe zu bestimmen und ihm einen Diac»»beizuordnen; einer allein sei zu belästigt, täglich zu predigen, wie der zu Orbe es thue. Die BotenFreibnrg antworten, in Betreff eines Diacons seien sie ohne Auftrag, wollen aber ihre Obern hiev»»benachrichtigen. Dagegen seien sie einverstanden, mit denen von Bern über das Einkommen des Prädicante»sich zu berathen, doch nur auf Gutheißen ihrer Obern. Das diesfällige Einkommen wird nun auf Grundlagedes frühern so bestimmt: 7 Muid Korn, 4 Muid Haber, Orber Maß, 3 Eher (Fuder?) Wein, die Hälfte desZehntens von Chenesne bei Orbe, von dem es heißt, er gehöre denen von Bern (?), und 100 Florin Savoy»»Münze, welche künftig der Vogt im Namen beider Städte bezahlen soll. Der Castellan Barnen

bittet im Namen der Stadt Orbe, derselben das kleine Haus der Cure dieser Stadt zu belassen. Wird >»den Abschied genommen, vevv. Unter den Gesandten wird beredet, es sollen dieselben die Obern veranlasse»-Weisung zu geben, daß durch einen Commiffar die Erkanntnisse der Güter und Einkünfte der Kirchen Z»Orbe zusammengestellt (rotairo") werden, damit man sich leichter und Keffer auskenne. Die Sache so^so bald als möglich ins Werk gesetzt werden. Inzwischen erhält der Landvogt Auftrag, die Durchsicht derEinkünfterödel vorzunehmen. Die Gesandten besuchen die Kirchen und Capellen zu Orbe und

finden deren sieben, kleine und große. Um für deren Unterhalt große Kosten abzuwenden, schiene ihnen g»l-sie (einen Theil?) durch öffentlichen Ruf zu verkaufen und zwar mit den betreffenden Weinbergen, Wiest»und Feldern. Sonst aber sollte man sie verpachten, und zwar sobald als möglich, was im Interesse derOberherren liege. Man will das vor die Obern bringen und deren Meinung dein Vogt berichte»'vve«. Die Gesandten besichtigen das Haus zu Echallens, welches für den Zehnten erworben wurde, u»dbeschließen, es sollte dasselbe baulich hergestellt werden. Es sollen nämlich das Haus und beide Stall»(öLtablss") mit der Wohnung getrennt und zwischen beiden eine Mauer ausgeführt werden; ebenso soll »wder andern Seite eine gleichhohe Mauer erstellt werden. Betreffend das Wohngebäude sollen zweipoilo»gemacht werden; ein vorderes, um es als Hof zu benützen, und ein hinteres für die Wohnung mit Zum»»»"darüber, wie Gelegenheit und Bedürsniß es mit sich bringen wird. Der eine der Ställe soll zum Schloßder andere zu der benannten Wohnung gehören. Lt'l'L'. Anbelangend das Corpus für den Prädicaiü»»zu Oulens finden die Gesandten, es sei fiir die Obern vortheilhaster, die Güter dieser Cure zu verkaufoder zu verleihen, damit der Prädicant bei unfruchtbaren Jahren nicht den Obern lästig und von de»Studien durch andere Arbeit abgezogen werde. Als jährliches Einkommen werden ihm unter Vorbehalt derZustimmung der Obern verordnet: Der Genuß von Haus und Garten und des dazu gehörigen Erdreichs4 Muid Korn, 4 Muid Haber, Lausanner Maß, 2 Eher (Fuder?) Wein und 100 Florin, die ihm in vierMalen voll dem Vogt bezahlt werden sollen :c. KKKK. Die Boten von Bern bitten die von Freibmg-denen von Goumoens la ville, gemäß ihrem frühern Gesuche, einen Prädicanten auf ihre Kosten zu bewilligtlaut einem zwischen beiden Städten erfolgten Abschied. Die Gesandten von Freibnrg erklären, hierüber kc>»»