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4,1,c (1878) Die eidgenössischen Abschiede aus dem Zeitraume von 1533 bis 1540
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Solliche licentia sol ouch nit gekauft, sonders fry vergebenlichen zugelassen werden, doch mit solicher vor-behaltung, wo einer obgemelt getreid ! kaufte, daß er die da nit fülle lassen liggen, ufschütten oder iin hertzog-thumb widerumb verkaufen noch verwechflen, fonder gestraxs iren wäge in der zyt und fristen der licentienbestimpt füren, doch ouch vorbehalten, daß in der thürung und andrer > noturft vorgemelter fürstlicherdurchlüchtigkeit und derselben underthanen ire durchlüchtigkeit geinelten Eidtglwssen iwch iren underthaneneinicherlei summa getreids und bladen, wie obgemelt, zu geben nit schuldig noch pflichtig sye. j Hinwider-umb so füllend wir von den obgemelten örteru gedachter fürstlicher durchlüchtigkeit und ihren underthanenouch zugan lassen aller veiler kouf, es che vych oder anders, darin ouch nutzid usgenonnnen, daß si sollchsin unser» > landen ouch kaufe» und hinfüren mögend, alles in zimlichkeit. Das fülle verstanden werden,so in landen und gebieten berürter Eidtgnossen nit thürung sin werden. Zum andern, daß ir fürst-liche durchlüchtigkeit wölle vergönnen den durch- ^ zug des saltzes, so obberürte Eidtgnossen und derselbenunderthanen wie vorgemelt werden heben und laden in Tütschlanden, mit nach bemelter ordnung. Das ist,daß solichs saltz fülle ufgeladen werden ain thurn Olonga und gefiirt uf den Chumer sew, bis > ga»Menas, und daselbs an dann wyter zu landen gan Proletza und Lugano, und wo si (es) wylteu wyterfüren gan Locarno,' füllen si gan die rechte genge straß gan Luyno und also füran sinen rechten wäge;füllen ouch zuvor und ee ch laden, die licentiam, j das ist erloubung, von fürstlicher durchlüchtigkeit darübergesetzten amptslüten zu Lecke oder Bellasi näme», wöliche inen zoll (und) gleit fry und on tratta ver-gebenlichen, unabschleglichen fülle gegeben werden. Zum dritten, daß fürstliche durchlüchtigkeit er-lauben > und vergönnen fülle allen den obbemeldteu Eidtgnossen und alleil iren underthanen, wie ermelt zoll-fryung an irer fürstlichen durchlüchtigkeit zöllen durch das gantz hertzogthumb Meyland mit iren lyben »»dallen koufmannsgütern von obbemelteu j wachsenden oder gearbeitoten gittern us der wäre, so im hertzog-thumb Meist and gewachsen oder gearbeitet worden, nichts usgenonnnen. Und soliche zollfryung, in der ob-geschribnen capitlen begriffen, fülle verstanden werden bis an den vorgrabeu zu Moyland us- > schliesslichen-Zum Vierden, daß ir fürstliche durchlüchtigkeit wölle verlychen und vergönnen soliche zollfryung alle»den obbemelten Eidtgnossen (und) underthanen, dero flecken, dörfer und ende herwertz und ihensit dem bergSant Gotthart gelegen, doch ^ hierin usgenommen alle die, so da angefangeil in obbemelten enden und ortenhushablichen zu wonen voil dem fünfzechenhundertisteu zwenzigosten und ersten nächstverganguen jar here-Zum fünften, zu verhüten betrüge, so entschlüßt man, daß jede, so ver- ! meinen zu genießen sollichzollfryung, sich hüten füllen, kein betrug zu gebruchen, insonderheit mit gemeinschaft oder gesellschaft oderdurch alle andere wäge gewerbshandlung mit jemand (so) nit in diser zollfryung begriffeil oder schuldige»zu zalen, daß derselb > oder dieselben füllen ewigklichen der geniessung der zollfryung verwürckt und verlöre»haben, und zu merer strafe und büß, so denselben von irer oberkeit fülle ouch ufgelegt werdeil. Zu"'sechsten, daß wo sich wurde zutragen einiche spän und irrung j zwüschen sondren Personen der la»^'llild gebiete irer fürstlichen durchlüchtigkeit, ouch obgemelter Eidtgnossen, daß jedes mals der cläger deil be-clagten vor sinem ordenlichen richter ail gebüreildeil enden und orten suchen und beclagen, und nit gewaltiger!noch vcrbotlicher Handlung gebruchen fülle. Und demselben cläger fülle ouch fürderlichen recht gehalten wer-den iil mauotsfrist, nach gelegenheit der fachen. Und wo zwüschen ir fürstlicheil durchlüchtigkeit, ouch »''gemelten Eidtgilossen lnnb gemeiner j oder sondrer fachen willen speit und irrung erwüchsen, in soliche»'vale die fpen und irrungen füllen erörtert und entschlossen werden durch glyche zusätze, namlicheil zu Elstaloder Mendris; und so an deil zusätzern im urteilen zwyspaltung iväre oder wurde, daß alsdann I erkore»