FFC 3Q Zeugnisse zur Geschichte der Märchen.
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Vgl. C. Thürnau, Die Geister in der engl. Literatur desi8. Jahrb.. 1906 S. 12.
162. Paul Wigand (geb. 1786 zu Cassel) schreibtim Januar 1813, nachdem er in Höxter den ersten Bandder Kinder- und Hausmärchen erhalten, an seine Jugend-freunde, die Brüder Grimm (Briefe der Brüder Grimm anP. Wigand, veröff. von E. Stengel 1910 S. 364): 'Wiedachte ich so lebhaft jener Zeiten, wo wir den grossenSorgenstuhl meiner Grossmutter mit dem Bettvorhangumgaben, die Lampe ganz matt schürten und zu sechsenuns in dies enge Zelt zusammen kauerten und unsereMärchen mit stetem Wohlgefallen erzählten und wiedererzählten! Die Frau Holle, das Aschenbrödel, das Dorn-röschen, der Sommer- und Wintergarten l ), Knüppel ausdem Sack und manche andere sind mir sehr lebhaft er-innerlich. Den Sommer- und Wintergarten las ich auchsehr breit erzählt in dem Werke der Beaumont, wo nochmehrere erzählt werden, z. B. das Märchen von den dreiWünschen-'). Jenes ist auch auf der französischen Bühnegewesen als Oper.'
163. J. v. Eichend orff (geb. 1788), Heimkehr(J. und W. von Eichendorffs Jugendgedichte hsg. vonR. Pissin 1908 S. //):
Und ich nahm die alte Zither,Trat ans Fenster voller Gras,"Wo so ofte hinterm GitterSonst die Mutter bei mir saß,Gern mit Märlein mich erbaute,Haß ich still saß.
Vgl. auch oben 1,413 (Machandelbaum).
') Oben 2, 231.
'-) Oben
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