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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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195§. 8.Wir schließen also aus allen angeführten Besonderheiten, die wir in einer solchen Anzahlder Theile, sowohl auswendig, als inwendig angewiesen, und mit der größten Genauigkeit be-schrieben und abgebildet haben:Erstlich, daß der Orang sowohl in seiner Gestalt, Größe, als im Gang sehr vom Menschen verschieden sey daß er weder sprechen, noch sitzen, noch auf dem Rücken liegen könne.wie die Menschen viel weniger etwas anfaßen, da sein Daumen viel zu kurz ist 85).Zweytens, daß der Orang würklich ein vierfüßiges Thier sey, welches zwar mit einigerAffen, wie mit dem Gibbon und dem Pigmy des Tyson eine große Aehnlichkeit hat, doch auchzugleich von denselben in dem Stimmwerkzeug und Knochenbau der Hände und anderer Theilesehr verschieden ist, und vornemlich, daß er sehr vom Pithecus, nicht allein was das Stimmwerkzeug, die Gestalt und Eingeweide, sondern auch was die Knochen, besonders die Händebetrifft, abweiche.Der Orang=Utang von Borneo ist also ein Thier, welches zwar zum allgemeinenGeschlecht der Affen oder vierfüßigen Thiere gehört, aber doch zugleich eine ganz be-sondere Art derselben ausmacht.85) Aristot. Probl. Sect. X. S. 725. §. 18. Band 2. Nullum animal, homine excepto, resupinumcubare consuevit.Bb 2Anhang