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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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204alsdenn, wenn es ein Orang gewesen seyn sollte, fünf sehen müste, nämlich: das Multangu-lum majus, minus, capitatum, Unciforme und das neunte Beinchen des Galen, das ist; M.m. C. V. und S.Wir reden nicht vom zehnten Beinchen des Eustach oder driten des Daubenton (Fig. 6.Kupf. IV. b.), weil es meistens so fest am Naviculare N. sitzt, daß es selbst vom Zergliederernicht leicht davon getrennet werden kann.Es ist also nicht die Hand eines Orangs oder einer andern Affenart.§. 8.Die Zweite Voraussetzung, die ich vortrug, war, daß es nämlich die rechte Vor-oder Hinterpfote eines Bären sey, welches wir nun untersuchen wollen.Wenn nun dieselbe auf der ersten Art abgeschnitten wäre, so müste man drei Beinchensehen; denn die Bären haben, wie die Hunde, in der ersten Reihe der Handwurzel das Navi-culare und Lunatum ineinander geschmolzen. Das dritte oder Triquetrum ist sehr platt,und immer darauf das runde Beinchen sehr groß.In dieser Hand war nur ein einziges Beinchen zu sehen, und inwendig in der Handflä-che keine Spur eines runden Beinchens und wäre es nun auch die Pfote eines Bären, so istsie auch hier nicht abgeschnitten noch viel weniger zwischen der ersten und zweiten Reihe;denn alsdenn müste man vier Beinchen erblicken, weil diese Zahl in allen Bären, so wie inHunden, Affen und Menschen immer beständig die nämliche bleibt. Daubenton 96) sah es sogut, wie ich, daß sieben Knöchel, drei in der ersten und vier in der zweiten Reihe, die Hand-wurzel im Bären ausmachen.§. 9.Da es nun kein einziges bekanntes Thier giebt, kein Mensch, Affe, Bär, noch ein an-deres wildes Thier gefunden wird, welches, ohne die überzähligen zu rechnen, nicht wenig-stens96) Tom. VIII. S. 277.