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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
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Das dritte des Daubenton ist das zehnte des Eustach, ein wahrer Knochen der Hand-wurzel, welcher zu der ersten Reihe, und zwar zum Naviculare, woran er gearticulirt ist, ge-hört, so wie ich es im Großen aus dem Pithecus (Fig. 6. Kupf. IV.) neben demselben gezeich-net habe. Die beyden Oberflächen dieses Knochens und des Naviculare sind, wo sie sich be-rühren, mit dünnen Knorpeln überzogen, so daß sie sich deutlich auf einander bewegen. Auchdringt die Spitze b, zwischen den Multangulum minus und Capitatum hinein, wodurch die Be-wegung sehr erleichtert wird. Dieses dritte Beinchen liegt bisweilen ganz in der Länge des Osnaviculars, und ist ohne die Spitze b. ein platter Knochen, wie in der Coaita oder dem Beel-zebub. Es wird meistens in allen Affen, doch nicht im Pigmy des Tyson und auch nicht imOrang, wie wir jetzt zeigen werden 80), gefunden.§. 6.Da am Rumpfe des Haagschen Orang die Hand fehlte, so haben wir die rechte Hand desuns vom Hrn. Hope geschenkten Orang zergliedert, und die Handwurzel der des Menschen ziem-lich ähnlich gefunden; sie bestand aus acht Beinchen, welche die beyden Reihen ausmachen, wiein der 7ten Figur des 4ten Kupfers, doch so, daß das runde Beinchen R höher hinauflief, undgleichsam auswendig wider den Haacken des Unciforme V anlag. In der Sehne des langen ab-ziehenden Muskels des Daumens A war das neunte Beinchen des Galen und das zweyte desDaubenton S.Wenn also in dem Pigmy nach der ausdrücklichen Aussage des Tyson 81) das neunteBeinchen des Galen nicht gefunden wird; so ist zwischen dem Pigmy und unserm Orang einwesentlicher Unterschied. Doch würde ich mich in diesem Stücke nicht gerne auf Tyson verlaßenGewisser aber ist es, daß zwischen dem Orang und dem Menschen, welcher letztere dieses neunteBeinchen nie hat, ein großer Unterschied ist; und zwischen dem Orang und dem ägyptischen Af-fen, der, wie wir schon gezeigt haben, würklich eilf, das ist, drey überzählige Beinchen hat,eine noch größere Verschiedenheit§. 780) In der Hand des Mandril fand ich den 9. Febr. 1779. ein viertes überzähliges Beinchen in einenBand, welches auswendig am dreyeckten Beinchen (Triquetrum) entsprang, und sich im Schiffgen(Naviculare), welches auch durch ein kleines Band an der Speiche (radius) fest saß, einheftete.81) Eb. S. 72.B 5