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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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191würde dieses für das neunte Beinchen der Handwurzel halten können, obschon die Zergliede-rer es nicht mitgerechnet haben. Er setzt sehr ausdrücklich hinzu, daß es in der Sehne, dieden großen Finger, das ist, den Daumen und zugleich die Handwurzel bewegt, nämlich in demlangen abziehenden Muskel des Daumens (abductor pollicis longus) H. S. D. H. Fig. 6. undA. S. Fig. 7. sitze. Dieses neunte Beinchen wird in allen Hunden, in allerlei Affen, selbstauch im Orang gefunden.§. 3.Eustach hat in der 34. 35 und 36. Figur des 47. Kupfers eine rohe Zeichnung der Hand-wurzel des Affen gegeben. Lancisius hat nicht sie zu erklären gewagt doch Martinius75) hat hievon sehr gut gehandelt, so wie auch Albin, der am deutlichsten davon redetZehn Beinchen, sagt Martinius, bilden bey den geschwänzten Affen die Handwurzel: dasNaviculare, Lunatum, Triquetrum mit seinem runden Beinchen, und diese machen die ersteReihe. In der zweyten Reihe werden fünf gefunden, das Multangulum majus, minus, undneben diesem ein Beinchen Fig. 6. Kupf. 4., viertens das Capitatum und fünftens das Unci-forme. Und also nur neun doch er hält das neunte des Galen für ein Sesambeinchen,und mit diesem waren also zehn.Eustach hat also dieses zweyte überzahlige Beinchen sehr gut gekannt, und Daubentonscheint sich zu irren, wenn er mit so vieler Zuversicht versichert, daß man bis zu seiner Be-schreibung nicht mehr, als nur Ein überzähliges (supernumerarium) gekannt habe 76).§. 4.Doch Daubenton hat noch ein Eilftes gefunden, und da er in der Beschreibung dieserdrey überzähligen Beinchen so aufmerksam gewesen ist; so wollen wir dieselbe in Ordnungund nach seiner Manier abhandeln.Daubenton sowohl, als Galen und die heutigen Zergliederer, theilen die Knochen derHand-75) In Eustachium. S. 419.76) Tom. XIV. S. 105. Il n'y avait que un de connu avant cette description.