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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
Entstehung
Seite
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153aus der zweyten Figur des dritten Kupfers y., und der dritten Figur des vierten Kupfers a. i.a. b., daß es wirklich Spalten und keine Löcher sind. Im Griechischen, wie Brassavoli amRande seiner Uebersetzung 22) bemerkt hat, findet man die Worte in ventrem nicht. Und ichglaube auch, daß diese Einschaltung es eher dunkeler macht. Wir wollen es also lieber ganzweglassen, und so übersetzen:Die Natur hat an beyden Seiten des Kehldeckels eine Oeffnung gemachtund inwendig (das ist unter der Haut) bey diesem Loche einen ziemlich großen Sackangebracht, worin die einen größern Raum erhaltene Luft in das Thier hinein-und wieder herausgeht und, daß diese Oeffnung eher eine Spalte als ein Lochsey u. s. w.Alles was Galen hierüber sagt, giebt deutlich zu verstehen, daß zwey dergleichen Säckewelche an beyden Seiten des Kehldeckels eine Spalte haben, von ihm entdeckt seyen.Auch in dem Orang, den mir Vosmaer zur Untersuchung schickte, und schon wieder zurück erhalten hat, waren zwey solcher Luftsäcke. In dem Orang, welchen ich im Hause derHerrn van Hoey den 31. Aug. 1777 zergliedert, und ihm und seinem Sohne gezeigt habe,wurden auch dergleichen gefunden.§. 5.Doch in dem vom Herrn Hope mir geschenkten Orang war es etwas verschieden. DasZungenbein war den zwey vorigen ähnlich. Nur traf ich nur einen Luftsack an, welcher zwey.Luftröhren, die sich mit den zwey Spalten vereinigten, hatte.Ich habe den Hals mit dem Stimmwerkzeuge gezeichnet, und in der 2ten Figur des IV.Kupfers zur Hälfte der wahren Größe vorgestellt.A. ist der Unterkiefer mit seinen Beinen B. und C.F. E. D.22) Class. 1. S. 161, A B.