1111NaturgeschichtedesOrang=Utang und einiger andern Affen..Einleitung..§. 1..Alle unsere Wissenschaften stehen mit den der Alten in einer so genauen Verbindung, daß esselbst jetzt ganz unmöglich ist, einen Gegenstand zu behandlen, ohne die Denkmäler eines verehrungswürdigen Alterthums zu Rathe zu ziehen, und die Benennungen, welche es vielenSachen und besonders den Thieren beygelegt hat, zu gebrauchen.Die Griechen, die vornehmsten Beförderer der Wissenschaften, und die Römer, welchebeynahe alles von jenen entlehnten, wohnten gröstentheils an dem Mittelländischen Meere undum dasselbe herum, und hatten, obschon weit entfernt von der Ecke von Afrika und noch vielweiter von den südlichen Gegenden und Inseln Indiens, dem ungeachtet längst dem Nilund dem rothen Meer ihren Handel dergestalt ausgebreitet, und ihre Schiffahrt zugleich soverbessert, daß sie nicht allein die Küste von Afrika, wie einige wollen bis zum Vorgebürgeder guten Hoffnung, beschifften, sondern auch östlich bis Ceilon und noch weiter bis zumBengalischen Meerbusen durchdrangen. Da Ceilon oder Taprobane hernach der Sitz desHandels für die südlichsten Gegenden Indiens wurde, so war denselben nichts so bequem,als nebst allerlei andern Kostbarkeiten auch fremde Thiere aus den entlegendsten südlichen Ge-genden, und also von Sumatra, Java und Borneo, zu bekommen; und daß alles, washernach von allen Seiten mit kleinern Fahrzeugen über Malacca und Siam nach Bengalendas am Ganges lag, oder längst dem Indischen Meere nach Ceilon oder Taprobane zu-sammengebracht wurde, wieder von dannen längst dem rothen Meere durch Abessinien,theils auf Kameelen mit den Caravanen, theils zu Wasser auf dem Nil, nach jener großen Han-delsstadt, Alexandrien, oder auf anderen Wegen über Suez geführt werden konnte. Esgehört
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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