104Asiatischen Rehchens erhielt, und bald fand, daß es nicht allein diese Nebenröhren hatte, son-dern daß sie auch in Rücksicht des Thiers sehr groß waren.Da ich das Guineische Rehchen, vornemlich, um den Magen und das Eingeweide zu sehen.zergliederte, so waren meine Gedanken noch nicht auf diese Besonderheit gefallen. Aus demübergebliebenen Hinterfuße kann ich aber sehen, daß es keine Wadenbeine gehabt hatte.Wir sehen aber aus allen diesen angeführten Abweichungen, daß die Bestimmungen derOrdnung und des Geschlechts, welche man allein nach den Zähnen oder dergleichen Extremitä-ten macht, immer unsicher seyn werden, besonders, wenn von der genauen Bestimmung derGeschlechter, und ihren wahren und verschiedenen Gattungen die Rede ist.Dies wäre denn nun das Vornehmste, welches ich beym Rennthiere Bemerkungswerth ge-funden habe, und wovon alle andere Schriftsteller auf eine solche unbefriedigende und mangel-hafte Art reden, daß ich glaubte, den Liebhabern der wahren Naturgeschichte einen besondernDienst zu erzeigen, wenn ich ihnen hier diese wenige Wahrnehmungen mittheilte, um sie zuwichtigern Entdeckungen zu führen..Erklä-
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Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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104
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