von unten nicht in Kupfer stechen lassen, noch den Leser durch eine genaue Beschreibung derzum Durchlassen der Blutgefässe und Nerven bestimmten Oeffnungen ermüden wollen; dennnur wenige werden auf die Kenntniß dieser Theile einen hohen Werth legen.Zur Erläuterung der in Sidirien gefundenen fössilen Köpfe habe ich eine genaue Zeich-nung davon meiner Abhandlung an die Kaiserl. Akademie in St. Petersburg beygelegt, welchePallas im II. Theil der Comment. von 1777 hat abdrucken lassen, wo der wißbegierige Na-turforscher sich in Rücksicht dieses Stücks ganz befriedigt finden wird 85)Das Zungenbein scheint von dem der Pferde nicht verschieden. Da es aber mit der Zunge weggenommen war, so sind nur die langen Stücke am Kopfe sitzen geblieben. Das derkleinen Kopfes war auch mangelhaft.Die Pflugschaar war sehr klein und sehr zart, und bestand aus einem doppelten, weit von-einander entfernt stehenden Blatte, um die knorplichte Scheidewand aufzunehmen.Vorne in der Nasenhöhle sieht man (Kupf. VII. Fig. 3.) die zwey Muschelbeine Aund B sehr deutlich. Wenn ich diese Höhle nebst ihren Knochen mit der des Löwen, des Hun-des, und aller solcher Thiere, deren Geruch sehr fein und scharf ist, vergleiche, so kann ichmich nicht genug über Sparrmanns Meinung verwundern, nach welchem der Geruch diesesThiers so scharf seyn soll, daß man sich dem Rhinoceros nie an der Windseite nähern dürfe,wenn man nicht angefallen seyn wolle.Alles Uebrige, was den Kopf und die Schedel betrifft, wird, wie mir deucht, hinlänglich aus den Kupfern gesehen werden können — ich gehe also zu andern Besonderheiten desNashorns über, welche zur nähern Erläuterung der Schriften der Alten, und zur vollkommnern Kenntniß der Eigenschaften dieses Thiers gehören.§. 10.85) S. die kl. Schriften 4ter Band,
Druckschrift
Peter Campers ... Naturgeschichte des Orang-Utang und einiger andern Affenarten, des Africanischen Nashorns und des Rennthiers : mit Kupfern
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52
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