Lage des weiblichen Geschlechts imOrient angehen; und zuletzt die Ursa-chen darlegen , warum die arabischenGedichte vorzüglich reich an vielfachenSchilderungen weiblicher Schönheitensind.
I. Die Werke unkultivirter Völkertragen zwar das Gepräge des Ungeord-neten und Rohen an sich, sind aberzugleich voll von dem Enthusiasmusund dem aufbrausenden Feuer, das dieSeele der Dichtkunst ausmacht. Dennalle Nationen , die im Zustande derKindheit als wahre Naturmenschen le-ben, werden von allen den Gegenstän-den , die auf sie ihren Einflufs äussern,ausnehmend stark afficirt; das Feuerder Phantasie ist durch die Kälte derVernunft, die bei ihnen, wie bei Kin-dern, unentwickelt und gleichsam ganzeingeschlummert liegt, noch gar nichtgedämpft — nichts kann sich demStrom ihrer Empfindungen widersez-zen, nichts die Stärke ihrer Einbil-