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Über die Ideale weiblicher Schönheit bei den Morgenländern : ein Versuch
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die uns in einem breiten Thale in der Wüstedes Berges Sinai entgegen kam, entferntesich vom Wege, liefs ihre Kameele von ih-rem Bedienten führen , und ging selbst, solange zu Fufse, bis wir vorbei waren.

II. Ferner hat die Araberinn schwarz

gemahlte oder in die Haut eingeriebene Zier-en o

rathen im Gesichte, an welchen sich dieMorgenl'.mderinncn sehr ergötzen, und wo-durch sie ihre natürliche Schönheit nichtwenig zu erhöhen glauben. Hier sey e3mir erlaubt, von den Bemahlungen des Kör-pers im Allgemeinen etwas ausführlicher re-den zu dürfen.

Wansleü Beschr. von Egypten (s. Pau-lus's Sammlung der merkwürdigsten Reisenin den Oiient, Th. 5. S. i5g.) : „Im gan-zen Lande zeichnen sich beide Geschlechterallerhand schwarze Figuren auf die Hände,Finger, Stirn, Kinn, Aerme, Brust, Bauchund andere Glieder des Leibes, und haltendiese für eine besondere Zierrath; sie punk-tiren nämlich die Haut mit einer spitzigenNadel, und reiben sie alsdann mit Koholoder Rufs, das sich in die Haut festsetztund die Stelle schwarz macht. Die Weiberhaben noch den Zusatz, dafs sie die flache