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1 (1799)
Entstehung
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303
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weintest und wehklagtest, als du die Mifshandlungdeiner Tochter, und deinen Sohn zum Tode führensahst, und nun diesen Bettler, der dich, wie dieandern sagen, nichts angeht, so sehr ehrest." Alsofragte ihn einer, und Psammenitus antwortete:O Sohndes Cyrus, das Unglück, welches mein eignes Haus traf,war für jeden Jammer zu grofs, aher das Schicksalmeines Gefährten , der nach dem Besitz so grofserReichthümer, auf der Schwelle des Alters in Armuthund Mangel versank, ist der Thränen werth." Dadiese Antwort wieder gemeldet ward, fand sie allge-meinen Beyfall, und nach der Aussage der Aegyptersoll Krösus, der dem Kamhyses nach Aegypten gefolgtwar, geweint haben; es weinten alle umherstehendenPerser, und selbst den Kambyses bewegte einigesMitleid, so dafs er augenblicklich befahl, man sollteden Sohn aus den Unglücklichen erretten, und denTater zu ihm führen.

35 Die Leute die man ausschickte, fanden den Sohnnicht mehr am Leben; man hatte ihn zuerst hingerich-tet. Aber den Psammenitus liefsen sie aufstehen,und führten ihn zum Kambyses, bey dem er daraufsein Leben beschlofs, ohne irgend eine harte Behand-.lung von ihm zu erdulden. Und hätte man nicht er-fahren, dafs er eine Empörung im Schilde führte,möchte man ihn vielleicht zum Statthalter von Aegyp-

. ten gemacht haben. Denn die Perser beweisen denSöhnen der Könige viele Achtung, so dafs sie sogarsolchen, deren Väter von ihnen abfielen, dönnoch dieKrone wiedergeben. Die Wahrheit dieser Behauptung