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Elftes Kapitel.
^o/lndessen ergriff die bey Thermopylä versammelten Hel-lenen, sobald der Perser herannabte, eine solche Furcht,dafs sie anfingen sich mit einander über den Rückzugzu berathschlagen; und die Peloponnesier waren fastdurchgängig der Meynung, dafs man den Isthmusbe-setzen sollte. Als sich aber die Phoceer und Lokrerhierüber sehr ungehalten neigten, rieth Leonidas zubleiben und Gesandte an die verschiedenen Staaten ab-zuschicken, um sie aufaufo (lern, ihnen Hülfe zu senden,weil sie zu schwach wären, den Persern zu wider-stehen.208 - Nachdem sie sich hiezu entschlossen hatten, schick-te Xerxes einen Reuter als Kundschafter aus, um überdie Stärke und das Beginnen der Feinde Nachricht ein-zuholen. Schon in Thessalien hatte der König vernom-men, dafs sich ein kleines Heer hier versammelt hätte,von welchem die Lacedämonier das Haupt wären, undwelches Leonidas, ein Nachkommen des Herakles, an-führte. Als* sich der Reuter dem Hellenischen Lagernäherte, vermochte er nicht das ganze Heer zu über-schauen; dla sich alles, was hinter der Mauer lag,welche nuri, nachdem sie , wieder " aufgebaut wor-den, bewacht wurde, seinen Blicken entzog;lind vor derselben sah er nur diejenigen, welchedort die Wache hatten. Dies waren damals grade