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3 (1801)
Entstehung
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119
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Hellas streitig zu machen. Ganz nahe dabey liegt einDorf Namens Alpene, aus welchem sich die Hellenenmit Lebensmitteln zu versehen geflachten.

177 Diese Gegend schien den Hellenen die schicklich-ste, um den Barbaren zu erwarten, und ihren Zweck,den Persern sowohl die Gröfse ihres Heeres als vor-züglich ihre Ueberlegenhcit an Reuterey unbrauchbarzu machen, zu erreichen. Deswegen verliefsen sie, so-bald sie vernahmen, dals.Xerxes Pierien erreicht hatte,den Isthmus; und die Landmacht begab sich nachTbermopyle, wahrend die' Flotte .nach Artemisiumschiffte.

178 Zu der nämlichen Zeit, als die Hellenen in allerEile ihre Stellungen nahmen, suchten die Delphier, diesowohl für sich selbst als ganz Hellas besorgt waren,IAath bey ihrem Orakel, und erhielten zur Antwort:sie sollten zu den Winden beten; denn diese würdensich als Hellas mächtige Bundsgenossen zeigen. DieDelphier nahmen dies Orakel an, und machten es durchHeerolde allen Hellenen, die für ihre Freybeit fechtenwollter, bekannt. Und da man der Barbaren wegenallgemein in der gröfsten Furcht schwebte, so erwar-ben sie sicli durch diese Bolhschaft unsterblichen Dank.Auch errichteten sie zu Thyia, einem, nach der Toch-ter des Kephifsus, Thyia, der dort ein Hain geweyhtist, benannten Ort, den Winden einen Altar, auf demsie ihnen opferten. Und noch heut zu Tage bringendie Delphier, jenem Orakel zufolge, den Winden jähr-liche Sühnopfer.

i 7 g Die Flotte des Xerxes verliefs nun die Stadt Ther-