Druckschrift 
3 (1801)
Entstehung
Seite
116
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bald das Heer versammelt war, schiffte es sich ein, undfuhr durch den Euripus nach Alum im Achäi sehen Ge-biete, von wo es sich zu Lande nach Thessalien be-gab, indem es die Schiffe bey Alum zurück liels. AuchErreichte es den l'afs im Tempischen Thal, dort woder Weg am Peneus aus Unter-Macedonien zwischendem Olympus und Ofsa nach Thessalien führt, und esfanden sich daselbst, aufser der Thessalischen Reuterey,zehntausend schwerbewaffnete Hellenen vereint. DieLacedämonier führte Euänetus, des Karenus Sohn, einervon den Polernarchen, doch nicht aus dem königlichenGeschlechte, die Athenienser aber Themistokles, desNeokles Sohn, an. Sie verweilten indessen nuc wenigeTage daselbst. Denn es erschienen Gesandte von Ale-xander, des Amyntas Sohn, dem Macedonier, welcheihnen riethen, sich zurück zu ziehen, und die Persernicht in dem Pafs zu erwarten, um nicht durch das her-annahende feindliche Heer zertreten zu werden. Siewollten hietnit auf die Gröfse der Persischen Land-macht sowohl als der Flotte deuten. Die Hellenenaber glaubten, er meyne es gut mit ihnen, und wün-sche, ihnen einen nützlichen I\ath zu ertheilen; sietbaten also, wie er sagte. Mir aber scheint es viel-mehr, sie hätten der Furcht gehorcht, als sie vernah-men, dals noch ein anderer Pafs aus dem Obern-Mace-donien, durch das Gebiet der Penhäber, bey der StadtGonnus nach Thessalien führte, derselbe, durch wel-chen auch Xe.rxes mit seinem Heere zog.

Die Hellenen schifften sich also wieder ein, undkehrten nach dem Isthmus zurück; Sie unternahmen,^